bulwiengesa-Immobilienindex 2016

bulwiengesa-Immobilienindex 2016

bulwiengesa hat im jährlich aktualisierten bulwiengesa-Immobilienindex für 2015 erneut eine deutliche, segmentübergreifende Preissteigerung von +3,7 % feststellen können. Somit liegt die Wertentwicklung im elften Jahr in Folge im positiven Bereich.

Der Teilindex Wohnen bildet mit einer Steigerung um +4,2 % die Basis für das gute Gesamtergebnis. Dabei fällt das Wachstum leicht hinter die Werte der Jahre 2011 bis 2014 zurück. Auffällig ist die zinsinduzierte Entkopplung der Kaufpreise von den Mieten. Der Wohnungsmarkt reagiert auf die hohe Nachfrage mit zuletzt steigenden Wohnungsfertigstellungszahlen. Im Teilindex Gewerbe werden mit +2,6 % die Preissteigerungen des Vorjahres bestätigt. Die gute Beschäftigtenentwicklung und Konsumlaune der Deutschen sorgt für Leerstandsabbau und hohe Vermietungsleistungen. Anders als im Wohnen können nicht alle ausgewerteten Standorte am Aufschwung partizipieren, der Wachstumsfokus liegt in den Zentren.

Der bulwiengesa-Immobilienindex analysiert die Immobilienmarktentwicklung in Deutschland auf Basis von 50 westdeutschen Städten seit 1975 und 125 deutschen Städten seit 1990. Die Ergebnisse des bulwiengesa-Immobilienindex basieren auf der umfangreichen Datensammlung von bulwiengesa, welche jährlich durch gezielte empirische Erhebungen, Befragungen vor Ort, Zeitungsanalysen und Testkäufe ergänzt wird. Der bulwiengesa-Immobilienindex wird auf Basis dieser Daten jährlich berechnet und aktualisiert. Die Qualität der hier vorgelegten Datenbasis wurde erstmals 2003 von der Deutschen Bundesbank bestätigt und seither in diversen Publikationen veröffentlicht.

Ansprechpartner: Jan Finke, finke@bulwiengesa.de, Telefon 089 - 2323 7643

Themen:
Marktstudien