
Pressemeldungen
Colliers Schauer & Schöll und BulwienGesa AG ermitteln Logistikflächenbestand im Großraum München
Markterhebung zu Logistikflächen
02.08.2010 (München): Das Immobilienberatungsunternehmen Colliers Schauer & Schöll hat gemeinsam mit der BulwienGesa AG den Flächenbestand moderner Logistikimmobilien im Großraum München ermittelt. München ist damit der erste und bislang einzige Standort in Deutschland an dem exakte Bestandszahlen vorliegen.
Durch die Verschiedenartigkeit der Immobilientypen wurde in Kooperation mit den unabhängigen Marktforschern von BulwienGesa eine Definition der Logistikimmobilien vorgenommen. Diese orientiert sich allen voran an der Investmentfähigkeit sowie der Drittverwendungsfähigkeit der Immobilien. „Um eine wissenschaftliche Vergleichbarkeit und nachhaltige Markttransparenz zu erreichen, wurden Objekte mit einer Hallenfläche ab 5.000 qm und einer Hallenhöhe von mindestens 8 Metern erhoben" so Stefan E. Stark, Projektleiter Logistikimmobilien bei BulwienGesa. Der Experte betonte auch, dass häufig unterschätzte Kriterien für eine realistische Vermietbarkeit die Teilungsmöglichkeit sowie eine Rampenandienung oder ein Andocktor mit mindestens einem Tor pro 1.000 qm Logistikfläche sind.
Zusammen mit der Logistikabteilung von Colliers Schauer & Schöll wurden auch die marktrelevanten Umlandgemeinden exakt bestimmt – die Größe des Marktgebietes beträgt in München demnach knapp über 2.100 km². Die Untersuchung hat ergeben, dass im Großraum München insgesamt 77 Immobilien diese Kriterien erfüllen, wobei sowohl eigengenutzte als auch zu vermietende Objekte berücksichtigt sind. Der Flächenbestand dieser Gebäudeklasse summiert sich zur Jahresmitte 2010 auf rd. 1.320.000 m². Durch die starke Bautätigkeit der letzten drei Jahren hat sich dieser um durchschnittlich gut 50.000 m² pro Jahr erhöht. Die Leerstandsrate der untersuchten Gebäude des Marktgebiets liegt hingegen nur bei niedrigen 4,9 %.
Marcus Blumenthal, bei Colliers Schauer & Schöll zuständig für die Vermietung und den Verkauf von Industrie- und Logistikimmobilien fasst das Ergebnis der Untersuchung wie folgt zusammen:
„Mit der Erhebung des nun eindeutig definierten und für jeden nachvollziehbaren Flächenbestandes sowie der sich daraus ergebenden Leerstandsrate, ist ein großer Schritt in Richtung Marktransparenz erfolgt. Marktteilnehmer können mit diesen Daten den Markt einwandfrei einschätzen und beurteilen – auch rückblickend. Gerade für Investoren bietet sich erstmalig die Möglichkeit die Aussagen der Makler mit genauen Zahlen zu hinterlegen“.
Weitere Informationen unter 089-232376-0.
Gewerbe- und Industrieimmobilien in Deutschland erstmals detailliert analysiert
• Gemeinschaftsuntersuchung von BulwienGesa mit sieben führenden Marktteilnehmern auf diesem Gebiet
• Studie schafft Grundlagen für Entscheidungen von Investoren, Finanzierern und Eigentümern und erhöht mit detaillierter Marktbetrachtung die Markttransparenz
• Deutliche Investmentpotenziale sind erkennbar
Hier erhalten Sie die Präsentation.
Berlin, 31. Mai 2010. Der Marktwert der gewerblichen Immobilien (Büro, Handel, Hotel, Gewerbe- und Industrieimmobilien) in Deutschland wird auf aktuell rund 2.135 Mrd. Euro geschätzt, davon entfallen rund 1.100 Mrd. Euro (ca. 51%) auf Gewerbe- und Industrieimmobilien. Als Asset-Klasse ist dieses Segment – anders als im anglo-amerikanischen Raum in Deutschland noch nicht etabliert, was auch an der fehlenden Markttransparenz liegt. Somit entfallen hierzulande nur zwischen 5 und 10 % des jährlichen gewerblichen Investmentvolumens auf Gewerbe- und Industrieimmobilien.
Insgesamt könnten bei den in der Studie untersuchten Gewerbe- und Industrieimmobilien aber Liegenschaften im Gesamtwert von rund 246 Mrd. mittelfristig für Investments aktiviert werden, was für Investoren noch deutliche Investmentpotenziale bei noch attraktiven Renditen offenbart. Dieser Wert verteilt sich sehr ungleichmäßig auf die fünf in der Studie definierten Immobilientypen:
• GE-Transformationsimmobilien, 21 Mrd. Euro
• Produktionsimmobilien, 118 Mrd. Euro
• Multi-Tenant-Objekte/Gewerbeparks, 6 Mrd. Euro
• Logistikimmobilien (modern und Bestand), 88 Mrd. Euro
• Forschung- und Entwicklung, 13 Mrd. Euro
Hinzu kommt, dass diese fünf Immobilientypen hinsichtlich ihrer Objektprofile, Lagemerkmale, Dimensionierung, Nutzerstrukturen, Mietansätzen und Renditespannen große Unterschiede aufweisen, was für insbesondere für Investoren und Finanzierer von Bedeutung ist.
Die zunehmende Markttransparenz bei Gewerbe- und Industrieimmobilien wird in den kommenden Jahren zu einer Marktvergrößerung führen. Zahlreiche bislang in Eigennutzung befindliche Immobilien sind gut investmenttauglich.
BulwienGesa-Studie: „Gewerbe- und Industrieimmobilien in Deutschland 2010“
Das unabhängige Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BulwienGesa AG hat in Kooperation mit sieben führenden Marktteilnehmern auf dem Gebiet der Gewerbe- und Industrieimmobilien (aurelis Real Estate, Beos, ECE Projektmanagement, NAI apollo, Union Investment, Valad Property Group und Vivico Real Estate) die Marktpotenziale dieser noch wenig beachteten Asset-Klasse untersucht. Basierend auf einer Gesamteinschätzung der sehr mittelständisch geprägten Wirtschaftsstrukturen in Deutschland erfolgt eine Definition der Immobilientypen dieser Asset-Klasse in Anlehnung an das ULI . Mit einer Analyse der Bestands- und Eigentümerstrukturen sowie übersichtlichen Kurzdarstellungen der sechs definierten Immobilientypen trägt diese Grundlagenstudie zur Transparenz dieser in Deutschland noch deutlich unterrepräsentierten Investment-Klasse bei. Sie soll sowohl für Investoren und Finanzierer, aber auch für Betreiber und Eigentümer ein Werkzeug sein, mit Hilfe dessen eigene Immobilien den jeweiligen Immobilientypen dieser Asset-Klasset zugeordnet werden können. Damit besteht eine Sicherheit bei der nachhaltigen Bewertung der jeweiligen Immobilie.
Die komplette Studie ist bei der BulwienGesa AG käuflich zu erwerben. Anfragen bitte an: Andreas Schulten, schulten@bulwiengesa.de, Telefon 030 - 27 87 68-0, Internet: www.bulwiengesa.de.
Journalisten wird eine Kompaktversion der Studie auf Nachfrage per E-Mail zugesandt.
Restriktive Kreditvergabe birgt konjunkturelles Risiko für mittelständische Immobilienwirtschaft
Bulwien-Gesa-Umfrage zeigt:
- Region Berlin besonders betroffen
- Beschränkung insbesondere bei Kreditvolumina ab 50 Millionen Euro
- Investitionsbank Berlin schafft neue Finanzierungsoption
Berlin, 19. Mai 2010 – Der mittelständischen, privaten Immobilienwirtschaft fällt es zunehmend schwer, sich zu finanzieren. Die Kreditvergabe hat sich seit Januar 2010 weiter verschlechtert und stellt als Investitionshemmnis eines der größten Risiken der derzeitigen konjunkturellen Erholung dar. Rund ein Drittel der Marktteilnehmer im unternehmerischen Wohnimmobilienbereich konnten Projekte im vergangenen Jahr nach Ausbruch der Finanzmarktkrise nicht realisieren und mussten sie verschieben oder aufgeben. Insbesondere Projektentwickler und Bauträger sind hiervon betroffen. Regional sind deutliche Unterschiede erkennbar: So mussten fast die Hälfte (47 %) der Unternehmen, die ihren Branchenfokus in Berlin haben, geplante Wohnimmobilien-Projekte zurückstellen. In Nordrhein-Westfalen (31 %) und Bayern (30 %) sowie in Baden-Württemberg (21 %) fiel der Anteil geringer aus. Von einer flächendeckenden Kreditklemme kann allerdings nicht gesprochen werden. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Bulwien Gesa AG unter über 200 Unternehmen der privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Auftrag des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. mit Unterstützung der Investitionsbank Berlin (IBB), die heute in Berlin vorgestellt wurde.
Projektfinanzierungen deutlich restriktiver
Mit 93,2 Prozent akquiriert die überwiegende Mehrheit der privaten Wohnungs- und Immobilienunternehmen den über das Eigenkapital hinausgehenden Finanzierungsbedarf über klassische Bankdarlehen. „Während vor der Krise lediglich 3,8 Prozent Probleme beim Zugang zu Fremdkapital sahen, sind es derzeit 36 Prozent. Zwei Fünftel sehen Probleme durch hohe Eigenkapital-Anforderungen. Zudem werden strengere Kreditklauseln (42,4 %) und erhöhte Kreditzinsen zunehmend als Probleme wahrgenommen (29,5 %). Insbesondere bei Kreditvolumina ab 50 Millionen Euro ist der Zugang zu Fremdkapital limitiert. 19 Prozent der Befragten müssen darum bangen, ob sie die Finanzierung erhalten oder nicht“, erläuterte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. bei der Vorstellung der Umfrage-Ergebnisse.
Keine Entspannung in Sicht
Die befragten Kreditnehmer gehen nicht davon aus, dass sich die Situation in naher Zukunft wieder entspannt. Beinahe die Hälfte der Befragten sieht das Ende der Finanzkrise erst im kommenden Jahr (2011). Knapp 31 Prozent erwarten sogar, dass die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bis 2012 und länger anhalten werden.
Risiko der Kreditklemme noch nicht gebannt
BFW-Präsident Walter Rasch warnte davor, dass die Immobilienwirtschaft noch immer in eine Kreditklemme laufen könne. „Wir sollten uns rechtzeitig die Frage stellen, was passiert, wenn Kredite in den nächsten ein bis zwei Jahren auslaufen und Anschlussfinanzierungen – die derzeit von der Finanzwirtschaft mit rund 900 Milliarden Euro beziffert werden – nötig sind. Weder die Politik noch die Banken haben hierauf eine Antwort. Die kapitalintensive Immobilienwirtschaft kann so noch immer in den Sog einer Kreditklemme geraten“, erklärte Rasch. Er kritisierte außerdem, dass die zum Dezember 2010 geplante Einführung der Bankenabgabe sowie die EU-Richtlinie zu verschärften Eigenkapitalvorschriften für Banken den Kreditvergabespielraum durch die Bindung von Geldern weiter einschränke. „Die werthaltige deutsche Immobilienwirtschaft wird abgestraft für Risiken, die andere eingegangen sind. Dabei ist die Branche mit einer Bruttowertschöpfung von rund 390 Milliarden Euro größer als Fahrzeug- und Maschinenbau zusammen. Wenn dieser Wirtschaftszweig schrumpft, sind zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr. Es kann nicht sein, dass wir an Basel II gebunden werden, während die USA als Krisenverursacher Basel II nicht einmal ratifiziert hat“, kritisierte der BFW-Präsident weiter und stellte klare Forderungen für die Zukunft auf. „Wir fordern eine Sicherstellung der Kreditvergabe, die Einbeziehung von Wohnimmobilienprojekten in das Sonderprogramm zu Krediten und Bürgschaften der KfW-Bank sowie eine Sicherstellung von Fördermitteln. Diese stellen für Unternehmen eine wichtige Finanzierungsergänzung dar, werden aber von Banken nur ungern weitergegeben“, so Rasch.
Fördermittel sind Mangelware – IBB nutzt ihre Möglichkeiten als Förderinstitut
Bei den Fördermitteln lässt sich laut der Umfrage eine starke Diskrepanz zwischen gefühltem Bedarf und der tatsächlichen Kreditvergabe feststellen. Während rund die Hälfte der Befragten angeben, keine Fördermittel zu nutzen, meinen über 70 Prozent, dass es an einer besseren Finanzierung für Immobilien derzeit mangele. „Banken stehen Förderinstrumentarien zurückhaltend gegenüber. Zwar werden insbesondere Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) von der Mehrheit der Banken zumindest teilweise in Anspruch genommen, aber aufgrund von Kosten- und Margenbetrachtungen werden freie Finanzierungen in der Regel bevorzugt“, monierte BFW-Präsident Rasch. Er begrüßte, dass die Investitionsbank Berlin (IBB) als Förderinstitut des Landes flexibel auf die Herausforderungen des Marktes reagiert und ihre Finanzierungsmöglichkeiten dort nutzt, wo Geschäftsbanken derzeit keine oder nur eingeschränkt Finanzierungen anbieten. „Wir verfügen über die Möglichkeit der Konsortialfinanzierung mit Geschäftsbanken. So können wir unter anderem Lücken bei Projekt- und langfristigen Finanzierungen schließen. Für unsere Kunden stellen wir ferner Um- und Anschlussfinanzierungen sowie Förderergänzungsdarlehen zur Verfügung, sofern der Markt hier keine Angebote bietet. In den letzten Monaten registrieren wir hier eine zunehmende Nachfrage", erläuterte Dr. Matthias von Bismarck-Osten, Generalbevollmächtigter der Investitionsbank Berlin. Dabei sei der Aktionsradius der Bank - als Landesförderinstitut - allerdings auf Berlin beschränkt.
Die Umfrage ergab, dass Projekte häufiger durchgeführt werden, wenn Zuschüsse über Landesförderungen sowie Zinssubventionen oder Bürgschaften in Anspruch genommen werden.
Die komplette Studie können Journalisten auf Anfrage in der BFW-Pressestelle (presse(at)bfw-bund.de) erhalten.
Projektentwicklerstudie 2010 vorgestellt
30. April 2010 - Berlin; Die neue Projektentwicklerstudie 2010 wurde in Berlin vorgestellt.
Die unabhängige BulwienGesa AG hat im Jahr 2010 bereits zum vierten Mal den Markt für Projektentwicklungen in den deutschen A-Städten, also Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Köln, München und Stuttgart untersucht. Auf Basis einzelner Projekte werden die Struktur und das Volumen des Projektentwicklermarktes analysiert und städteweise sowie nach Segmenten ausgewertet.
Weitere Information dazu erhalten Sie hier.
Neubauprojekte in den zentralen Stadtteilen Hamburgs 2010
Marktstudie zu Eigentumswohnungen – Neubauprojekte in den Zentralen Stadtteilen Hamburgs
27.04.2010: Wie in anderen deutschen Städten auch, ist in Hamburg der Druck auf die innenstadtnahen Stadtteile besonders groß. Selbst in der derzeitigen Phase der Stagnation bieten sich hier in guten und sehr guten Lagen relativ sichere Investitionsmöglichkeiten. Der Schwerpunkt aktueller Projektentwicklungen liegt folglich hier.
Mit der vorliegenden Studie zum Hamburger Wohnungsmarkt wird nach 2009 zum zweiten Mal ein besonderer Fokus auf den dynamischen Teilmarkt der Eigentumswohnungen der Hansestadt gelegt.
54 Neubauprojekte mit insgesamt 1.706 Eigentumswohnungen wurden in den 28 innenstadtnahen Stadtteilen nördlich der Elbe analysiert.
Angestiegene Kaufpreise bei Zunahme des Angebotsvolumens gegenüber dem Vorjahr belegen im Ergebnis die gute Nachfragesituation nach Eigentumswohnungen in diesen Teilmärkten.
Im Vergleich zu 2009 ist, bei einem Anstieg der Wohneinheiten um 17 %, der durchschnittliche Kaufpreis (Median) in den zentralen Hamburger Lagen um mehr als 5 % angestiegen und das bei einer Zunahme der Projektanzahl um 38 %.
Die Marktstudie der BulwienGesa AG, die Sie bei uns beziehen können, stellt die Projekte im Einzelnen vor. Sie ist Teil der BulwienGesa- Studienreihe, die die Märkte für Neubau-Eigentumswohnungen in den Zentren deutscher Metropolen untersucht. Bisher gibt es die Studie für Berlin, Frankfurt, München und Stuttgart, weitere Städte folgen.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Eine kurze Zusammenfassung, Beispiele und das Bestellformular erhalten Sie hier als pdf-Dokument.
Eigentumswohnungen Bauprojekte Stuttgart
Stuttgart - klein aber fein - hochwertige Wohnungsprojekte in der Schwaben-Metropole!
24.03.2010: Trotz Krise und prophezeiten Preisabstürzen zeigte sich im vergangenen Jahr 2009 ein Anstieg der Mieten und Preise auf dem Wohnimmobilienmarkt Deutschland. Gerade die Metropolen präsentieren sich hier überwiegend als "sichere Häfen". Jedoch: Während in der Bundeshauptstadt Berlin Eigentumswohnungs-Bauprojekte in Folge der wirtschaftlichen Situation teilweise gestoppt wurden, gibt es in Stuttgart eine anhaltende Bauaktivität, insbesondere im Segment Eigentumswohnungen.
Das geht aus der aktuellen Untersuchung des Beratungsunternehmens BulwienGesa AG, München, hervor. 38 Neubauprojekte für insgesamt 580 Eigentumswohnungen wurden analysiert. Sie befinden sich in den Innenstadtbezirken Stuttgart-Mitte, -Nord, -Ost, -Süd und -West. Aber Urbanität hat ihren Preis: Durchschnittlich 3.580 Euro müssen pro Quadratmeter für innerstädtisches Wohnen bezahlt werden.
Die Kurzstudie der BulwienGesa AG, die Sie bei uns beziehen können, stellt die Projekte im Einzelnen vor. Sie ist Teil der BulwienGesa- Studienreihe, die die Märkte für Neubau-Eigentumswohnungen in den Zentren deutscher Metropolen untersucht. Bisher gibt es die Studie für Berlin, Hamburg, Frankfurt und München, weitere Städte folgen.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Eine Zusammenfassung, Beispiele und das Bestellformular erhalten Sie hier als pdf-Dokument.
Dez 2009: Ende einer Erfolgsstory?
Bericht aus: OST-WEST-CONTACT, Bulgarien-Special 2009
Einzelhandel: Finanzkrise trifft die Branche / Filialisten warten auf attraktive Konzepte
Der bulgarische Einzelhandelsmarkt befand sich in den letzten Jahren auf einem stetigen Wachstumskurs. Ein enormer Nachholbedarf, dem ein unzureichendes Angebot gegenüberstand, machte das Land zu einem äußerst interessanten Markt für nationale und internationale Investoren. Diese Aufholjagd wurde von der Finanzkrise gestoppt, geplante Bauvorhaben wurden storniert, bereits im Bau befindliche Projekte ausgesetzt.
Was kann Bulgarien aus der Krise lernen?
(Mit freundlicher Genehmigung von OST-WEST-CONTACT, Bulgarien-Special 2009)
Weitere Informationen: Kompetenz im Osten – BulwienGesa AG
22.10.2009: Eigentumswohnungen in Berlins City Ost
Mitteilung aus: Immobilienzeitung vom 22.10.2009
Die Projektpipeline ist übervoll
Nirgendwo sonst in Berlin brummt der Neubau von Eigentumswohnungen so wie in den östlichen Berliner Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Dort sollen einer Studie von BulwienGesa zufolge bis Ende 2011 fast 1.700 neue Einheiten gebaut werden. Das sind 37% mehr, als noch vor einem Jahr in der Pipeline waren. Ob sich diese große Zahl von Wohnungen tatsächlich auch vermarkten lässt, erscheint allerdings fraglich.
Wer in diesen Tagen im Gebiet nördlich der Torstraße zwischen Chausseestraße und Schönhauser Allee spazieren geht, mag sich wundern: Fast wie in den Zeiten des Baubooms nach der Wende wachsen bald an jeder Ecke neue Häuser in die Höhe. Und selbst eher unattraktive oder überteuert angebotene Grundstücke, an die sich lange kein Entwickler herantraute, ziert inzwischen ein Bauschild, das neue attraktive Eigentumswohnungen verspricht.
Neue Eigenheime sprießen wie Pilze aus dem Boden
Exakt 1.667 neue Eigentumswohnungen sind nach einer Auflistung der Marktforscher von BulwienGesa in den östlichen Berliner Innenstadtbezirken geplant oder im Bau. Spätestens Ende 2011 sollen alle insgesamt 58 ermittelten Vorhaben realisiert sein. Das bedeutet 196.000 qm neue Wohnfläche allein in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain, sanierungs- und Umnutzungsvorhaben wie der Umbau von Fabriklofts zu Wohnungen oder Baugruppenprojekte nicht eingerechnet. Mehr als die Hälfte der Neubaufläche, nämlich 890 Einheiten mit 106.000 qm, werden bereits gebaut.
Für 777 Wohnungen mit rund 90.000 qm Nutzfläche sind nach den Recherchen von BulwienGesa die Planungen in der konkreten Phase. Fertigstellungshöhepunkte werden das zweite Halbjahr 2010 und das erste Halbjahr 2011 sein.
Seit der ersten Marktstudie für das Gebiet östliche Innenstadt im Jahr 2008 hat sich die Anzahl der untersuchten Projekte um 15 erhöht. Das gestiegene Angebotsvolumen wiederum führe angesichts einer größeren Verunsicherung der potenziellen Käufer zu einem stärkeren Wettbewerb, wie André Adami, Projektleiter Wohnen bei BulwienGesa, erklärt. Verunsichert seien Kaufinteressenten wegen der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Lage, die manchen Arbeitnehmer um seinen Job fürchten lasse.
Teuer geht offenbar immer, wenn die Lage stimmt
Keine Rolle spielen solche Überlegungen dagegen bei Leuten, die es sich leisten können, für ihr auserwähltes Projekt tief in die Tasche zu greifen, so Adami. Glücklich dürfen sich demnach Projektentwickler schätzen, die ein Objekt in begehrter Lage anbieten können. "Wer eine gute Lage hat, kann auch viel Schnickschnack bauen, weil es genügend Leute gibt, die bereit sind, dafür zu zahlen", sagt Adami. Oft seien bei solchen Vorhaben sogar die teuersten Einheiten im Dachgeschoss zuerst weg.
Ein Blick auf die Reservierungsliste des so genannten Meisterhauses am Hausvogteiplatz 14 in Mitte scheint diese These zu bestätigen. Die 275 qm große Dachgeschossmaisonette ist als reserviert vermerkt. Allerdings entsprechen solche Listen oder Angaben zum Verkaufsstand nicht unbedingt der Realität. Mitunter werde auf diese Weise eine künstliche Verknappung suggeriert, die zum Kauf anreizen soll, weiß Adami. Aus diesem Grund habe man in der Marktstudie auch nicht den zum Stichtag 1.Oktober 2009 angegebenen Vermarktungsstand der Projekte mit berücksichtigt.
Die Verkaufspreise für die jeweiligen Objekte finden sich hingegen in der Aufstellung. Sie basieren sowohl auf den Angaben der Projektentwickler als auch auf verdeckten Recherchen in Form von Mystery Shopping.
Demnach werden derzeit die teuersten Einheiten am Hausvogteiplatz 14 angeboten: Bis zu 11.500 Euro/qm ruft die Berliner CIC Group BulwienGesa zufolge für die zwischen 163 qm und 406 qm großen Einheiten im Bauhausstil auf. Diesen Preis will CIC-Geschäftsführer Maik Uwe Hinkel nicht bestätigen. Zwischen 4.000 und 10.000 Euro/qm kosten die zehn exklusiven Wohnungen nach seinen Angaben. Kamin, Kühldecken und Bulthaupt-Küche sind in diesem Preis inbegriffen.
10.000 Euro/qm sind auch in Mitte die Ausnahme
Im Schnitt liegen die Preise im Stadtteil Mitte jedoch weit unter diesem Niveau: Rund 3.650 Euro/qm ist der in der Studie ermittelte Durchschnittswert. Das sind aber immer noch etwa 1.100 Euro/qm mehr, als durchschnittlich für Neubaueigentumswohnungen in Friedrichshain verlangt werden. "Die Diskrepanz zwischen diesen beiden Stadtteilen hat sich damit noch einmal deutlich gegenüber dem Vorjahr (650 Euro/qm) verstärkt, was vor allem auf den starken Preisanstieg in Mitte (350 Euro/qm) zurückzuführen ist", heißt es in der Studie.
In Mitte wird auch mit Abstand am meisten gebaut bzw. geplant: 1.041 Wohneinheiten in 35 Projekten mit einer Nutzfläche von 119.000 qm listen die Experten von Bulwien Gesa auf. Gegenüber den im Vorjahr erfassten Projekten bedeutet dies mehr als eine Verdopplung der Projektanzahl und sogar eine Steigerung um 70% im Hinblick auf die Menge der Wohnungen. Die durchschnittliche Projektgröße reduzierte sich hingegen von 39 auf 30 Wohneinheiten. Das hat auch damit zu tun, dass nach Großprojekten wie Marthashof in der Schwedter Straße, wo Stofanel in drei Bauabschnitten 130 Einheiten baut, nun kleinere Vorhaben mit teils nur vier Einheiten umgesetzt werden. Denn große Grundstücke sind längst rar gesät in den angesagten Lagen in Mitte.
Dort konzentrieren sich die Projekte BulwienGesa zufolge weiterhin im Bereich der Invalidenstraße und der Torstraße sowie im südöstlichen Teil von Mitte an der Grenze zu Kreuzberg. Wer die Nähe zu Kreuzberg nicht scheut, kann in Mitte sogar verhältnismäßig günstig zu Eigentum kommen, in den Engelgärten etwa, wo der Wohnquadratmeter im Durchschnitt für 2.600 Euro zu haben ist.
Deutlich teurer wird es in der Linienstraße 220. Die Lage im Umfeld von Rosenthaler Platz, Kollwitzplatz und Hackeschem Markt lässt sich Projektentwickler NCC, Fürs-tenwalde, mit 2.900 bis 3.900 Euro/qm bezahlen, was für diese Gegend vergleichsweise günstig ist. Zehn Etagenwohnungen sollen hier ab dem Frühjahr 2010 gebaut werden.
Es ist das dritte Vorhaben der NCC im Sanierungsbiet Spandauer Vorstadt. Bei den beiden vorangegangenen Projekten an der Ecke Borsigstraße/Tieckstraße und in der Auguststraße 8 mit 23 und acht Wohneinheiten sei die Nachfrage weit größer gewesen als das Angebot. "Allein aus diesen beiden Projekten haben wir noch 200 Interessenten in unserer Datenbank", sagt NCC-Projektleiter Jan Weinert. Um eine mangelnde Nachfrage sorgt er sich auch bei dem neuen Wohnhaus in der Linienstraße nicht. Knapp ein halbes Jahr vor dem geplanten ersten Spatenstich hat er schon die erste Reservierung in der Tasche.
Nicht alles lässt sich wie geschnitten Brot vermarkten
Wer in einer guten Lage verhältnismäßig preiswert baut und außerdem nur wenige Einheiten im Angebot hat, muss sich auch nach Adamis Einschätzung keine Sorgen machen. Solche Projekte werden meist schnell realisiert, weil sie die von den finanzierenden Banken oft verlangte Vorverkaufsquote von 50% leicht erreichen und zügig gebaut werden können. "Sobald erst einmal gebaut wird, lassen sich erfahrungsgemäß auch die übrigen Einheiten verkaufen."
Schwieriger ist es Adami zufolge, größere Projekte in nicht ganz so angesagten Lagen zu vermarkten. So schätzt er die Vermarktung von Projekten wie dem Prenzlauer Bogen, wo 75 Einheiten entstehen sollen, als eher schwierig ein. Tatsächlich lassen sich die im Schnitt 3.400 Euro/qm teuren Einheiten (der für Prenzlauer Berg ermittelte Durchschnittswert liegt bei 3.100 Euro/qm) nicht wie geschnitten Brot vermarkten. Seit dem Vermarktungsstart im Februar dieses Jahres fanden sich vor allem für die Penthäuser Käufer. Für die in das bogenförmige Wohnhaus integrierten Townhouses, die für 2.900 Euro/qm angeboten werden, ist die Nachfrage dagegen sehr verhalten, wie Tobias Klinkert von der Asset Firmengruppe einräumt. Derzeit haben die Käufer eben eine große Auswahl.
(Text aus Immobilienzeitung vom 22.10.2009)
30.09.2009: Hamburg Trust und BulwienGesa kooperieren bei Wohnimmobilien-Spezialfonds
Die Hamburg Trust Grundvermögen und Anlage GmbH, Hamburg, und die BulwienGesa AG, Berlin, werden künftig gemeinsam bei der Auflage von Wohnimmobilien-Spezialfonds zusammenarbeiten. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Hamburg Trust die Immobilienakquisition, das Fondsmanagement und die technische sowie juristische Due Diligence verantworten, während BulwienGesa u.a. die Objektprüfung und Markt-Due Diligence unterstützt sowie weitere Dienstleistungen zur Verfügung stellt.
Ziel ist der Aufbau eines Spezialfonds mit Wohnimmobilien in den westdeutschen Metropolen (Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart) und den prosperierenden Mittelstädte (u.a. Heidelberg, Tübingen, Mainz etc. ) für institutionelle Anleger.
„Mit unserer Expertise und der Marktführerschaft im Bereich geschlossene Wohnimmobilienfonds für private Anleger im Rücken, wollen wir nun das Thema Wohnen gemeinsam mit BulwienGesa institutionellen Investoren anbieten. Als Ausfluss der Krise geht auch bei dieser Zielgruppe ein klarer Trend zu klassischen, relativ risikoarmen Investments wie Wohnimmobilien“, sagt Dr. Joachim Seeler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Trust.
Andreas Schulten, Vorstand bei BulwienGesa erklärt: „Wenn das Marktumfeld so gut ist wie derzeit im Wohnungsmarkt der deutschen Metropolen, fällt der Schritt von der reinen, kritischen Analyse zur konkreten Unterstützung beim Portfolioaufbau leicht.“
30.09.2009: Selfstorage-Immobilien hoher Qualität taugen für Investoren
Nach einer Analyse von BulwienGesa eignen sich Immobilien zum Einlagern von Gegenständen (Selfstorage-Immobilien) als Investment für Immobilienanleger - jedenfalls dann, wenn es sich um Qualitätsobjekte handelt. Solche privaten Lagerstätten seien zyklusresistent, betonen die Marktbeobachter aus Berlin. Allerdings warnen sie davor, in Deutschland einen Bedarf an solchen Immobilien zu unterstellen, wie er etwa in angelsächsischen Ländern üblich ist.
Eine starke Verbreitung dieses Objekttyps wie etwa in den USA, sei "aufgrund anderer Lebensweisen und Verhaltensmuster in Deutschland unrealistisch". Den Bestand an Lagerfläche in Selfstorage-Immobilien beziffert BulwienGesa auf 241.000 qm verteilt auf 59 Objekte. In die Zählung flossen nur Primärobjekte ein, das heißt, provisorische Lagerflächen etwa in Containern wurden nicht mitgezählt.
03.07.2009: Handel mit Wohnungspaketen kommt wieder in Schwung
Der Handel mit Wohnungspaketen ist im zweiten Quartal 2009 wieder etwas in Schwung gekommen. BulwienGesa erfasste 22 Transaktionen mit insgesamt 17.703 Wohneinheiten. Das ist eine Verdopplung gegenüber dem ersten Quartal 2009 und der höchste Umsatz seit dem vierten Quartal 2007, wenn man den LEG-Verkauf im zweiten Quartal 2008 ausklammert. Die durchschnittliche Dealgröße betrug 805 Wohneinheiten. Größtes Geschäft war der Verkauf der Verdi-Wohnungsgesellschaft Dawag an die Firma Meravis. Der Durchschnittspreis der Wohnungen sank im zweiten Quartal 2009 auf 644 Euro/qm Wohnfläche bzw. rund 41.000 Euro pro Wohneinheit. Als Gründe für den anziehenden Wohnungshandel nennt BulwienGesa das gesunkene Zinsniveau, ein freundlicheres Finanzierungsklima bei den Banken sowie Notverkäufe.
RIWIS GPI 2009
GPI – GERMAN PROPERTY INDEX 2009
Sichere Mieterträge und negative Wertentwicklung
Unsere aktuelle Ausgabe...
29.04.2009: Projektentwicklerstudie
Zur aktuellen Projektentwicklerstudie gelangen Sie hier...
PRESSEMITTEILUNG
Immobilien-Projektentwickler gehen auf Sparkurs
Rückgang des monetären Projektvolumens in deutschen A-Städten um 4,4 Mrd. Euro (- 6,5 Prozent)
Planungsvolumen ist stark rückläufig (- 9 Prozent)
Frankfurt, 29. April 2009. Die Immobilien-Projektentwickler in den sieben deutschen A-Städte Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart spüren die Auswirkungen der Finanzkrise: Die geplanten Projekte mit einem Realisierungshorizont bis 2013 sind um neun Prozent zurückgegangen. Unter Berücksichtigung der bereits fertiggestellten sowie im Bau befindlichen Objekte ergibt sich ein Rückgang des Projektvolumens um 4,4 Milliarden Euro (- 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Insgesamt beläuft sich das Gesamtprojektvolumen in deutschen A-Städten auf 22,3 Millionen Quadratmeter (+ 3,2 Prozent), verteilt auf 2.103 Projekte (+ 27,4 Prozent) mit einem Gesamtvolumen von 64,9 Milliarden Euro.
Insbesondere der Markt für Büro- und anderen Gewerbeimmobilien steht vor großen Herausforderungen. Neue Flächen drücken in den Markt, gleichzeitig verzögern sich Großvermietungen. „Natürlich bereitet diese Entwicklung den Projektentwicklern Sorgen“, sagt Andreas Schulten, Vorstandsmitglied der BulwienGesa AG, „aber in Deutschland ist die Branche gesund aufgestellt. Der durch die Kreditklemme erzwungene Rückgang auf dem Projektentwicklungsmarkt hat auch etwas Gutes: die Entwickler sind gezwungen, mit spitzem Stift zu rechnen“. Dadurch würden mögliche Blasenbildungen, wie es sie in anderen Ländern gegeben hat, vereitelt, so Schulten weiter.
Wohnimmobilien weiterhin gefragt
Demgegenüber zeigt sich der Markt für Wohnimmobilien attraktiver, was sich auch in den Zahlen der Projektentwickler zeigt: Das Planungsvolumen für Wohnflächen steigt um knapp 20 Prozent an. Den größten Einbruch bei Neuplanungen erleiden hingegen Einzelhandelsflächen mit einem Minus von 33 Prozent, gefolgt von Büroflächen (- 17 Prozent) und Hotel (- 10 Prozent).
„Die Flucht in die Sachwerte, namentlich in Wohnimmobilien, sorgt für eine stabile und teilweise wachsende Nachfrage nach Neubauwohnungen in deutschen A-Städten“, sagt Andreas Schulten.
BulwienGesa-Studie: „Der Markt für Projektentwicklungen in den deutschen A-Städten 2009“
Das unabhängige Researchinstitut BulwienGesa AG hat zum dritten Mal den Markt für Projektentwicklungen in den deutschen A-Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart untersucht. Auf Basis einzelner Projekte wurde die Struktur und das Volumen des Projektentwicklermarktes analysiert und städteweise ausgewertet. Dabei wurde der Fokus auf die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Wohnen und Hotel gesetzt. Anhand von umfangreichen Projektlisten wird darüber hinaus ein detaillierter Marktüberblick über die Akteure und ihre Projekte geliefert.
Die komplette Studie ist bei der BulwienGesa AG käuflich zu erwerben. Anfragen bitte an: Sven Carstensen, carstensen@bulwiengesa.de, Telefon 030 - 27 87 68 17
April 2009: Neue Eigentumswohnungen in Hamburg
Die Präsentation gibt es hier zum Download
PRESSEMITTEILUNG
Neue Eigentumswohnungen in Hamburg
Großes Angebot im Premium-Segment erhöht Wettbewerbsdruck
In Hamburg stehen die Baukräne nicht still. Während in der Bundeshauptstadt Berlin prominente Bauvorhaben für Eigentumswohnungs-Projekte unter anderem aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation teilweise gestoppt werden, zeichnet sich die Hansestadt durch eine anhaltend hohe Bauaktivität aus. Das gilt vor allem für den Bereich Eigentumswohnungen. So entstehen in den zentralen Stadtteilen (insgesamt wurden 28 Stadtteile in HH-Mitte, Altona, Eimsbüttel, HH-Nord, Wandsbek untersucht) derzeit rund 929 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 95.000 m2, für weitere 63.000 m2 laufen die Planungen auf Hochtouren – mitunter wurde auch schon mit der Vermarktung begonnen. Das geht aus der aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens BulwienGesa AG, Hamburg/Berlin, hervor. Danach wurden 39 Neubauprojekte für insgesamt 1.459 Eigentumswohnungen analysiert, knapp zwei Drittel davon befinden sich bereits in der Realisierungsphase und wird überwiegend bis Ende dieses Jahres fertig gestellt sein.
Höchste Bauaktivität innerhalb der Außenalster
Über die Hälfte der untersuchten Bauprojekte werden in den Stadtteilen Winterhude, HafenCity, Eimsbüttel und Harvestehude realisiert. Vor allem im Bereich des Premium-Segments entstehen mit den Bauprojekten „Sophienterrassen“ und „Die weiße Moderne“ am Harvestehude Weg ein Wohnungsangebot, das es in den vergangenen Jahren in dieser Größenordnung und Preislage noch nicht gegeben hat: Zusammen mit dem Bauvorhaben auf den ehemaligen Gerling-Areal sind in der Toplage über 230 Einheiten vorgesehen, die in einem verstärkten Wettbewerb zu einander stehen.
Auch im Bereich Rothenbaumchaussee/Johnsallee/Binderstraße gibt es verstärkte Bauaktivitäten. Dort entstehen knapp 50 Eigentumswohnungen, verteilt auf vier verschiedene Projekte. Im Teilbereich Elbe/City werden derzeit neun Projekte mit insgesamt 332 Eigentumswohnungen realisiert. Hingegen weist der Teilbereich Ost vergleichsweise geringe Neubauaktivitäten auf.
Spitzenpreise in Harvestehude
Mit einem Kaufpreis ab 2.240 ,- Euro/qm werden die günstigsten Eigentumswohnungen der untersuchten Bauprojekte im „Hammer Hofquartier“ in Hamm-Nord aufgerufen. Den Maximalpreis von 15.000,- Euro/qm markiert das Projekt „Sophienterrassen“ in Harvesthude. Die Marktuntersuchung der BulwienGesa AG ergab zwar, dass das Gros der Angebote zwischen 2.500,- Euro/qm und 4.000,- Euro/qm offeriert wird. Doch die genaue Analyse der Einzelprojekte ergab je nach Stadtteillage und Ausstattung ein stark differenziertes Bild. So beträgt beispielsweise der ermittelte Durchschnittspreis im Teilbereich Ost 2.750,- Euro/qm, innerhalb des Teilbereichs Außenalster inklusive der Premiumprojekte „Sophienterrasse“ und „Die weiße Moderne“ 4.700,- Euro/qm. Der errechnete Durchschnittspreis für alle untersuchten Bauprojekte in den zentralen Stadtteilen Hamburgs beträgt 3.600,- Euro/qm.
Die Untersuchung „Neubau-Eigentumswohnungs-Projekte in den zentralen Stadtteilen Hamburgs umfasst inklusive der detaillierten Angaben zu allen 39 untersuchten Bauprojekten 40 Seiten und kostet 290 Euro zzgl. MwSt.













