Marktbericht Nr. 25 der Initiative Light Industrial

Light Industrial Markt startet 2026 mit mehr Dynamik Der deutsche Markt für Light Industrial Immobilien ist mit deutlich mehr Aktivität in das Jahr 2026 gestartet. Das Investmentvolumen stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 um knapp 59 Prozent auf rund 1,15 Mrd. Euro und überschritt damit erstmals seit 2022 wieder innerhalb eines Halbjahres die Milliardenmarke. Gleichzeitig legte der Flächenumsatz um 30 Prozent auf rund 1,68 Mio. qm zu. Besonders deutlich zeigt sich die Belebung bei Gewerbeparks: Mit rund 609 Mio. Euro entfielen 53 Prozent des Investmentvolumens auf diese Objektkategorie. Auf Nutzerseite blieben Produktionsimmobilien mit rund 811.000 qm das stärkste Segment. Gleichzeitig nahm die Nachfrage nach Lagerimmobilien deutlich zu, und auch größere Abschlüsse ab 10.000 qm gewannen wieder an Bedeutung. Auch die Bautätigkeit blieb auf hohem Niveau: Im ersten Halbjahr wurden rund 1,2 Mio. qm fertiggestellt. Besonders deutlich stieg das Fertigstellungsvolumen bei Gewerbeparks. Trotz der höheren Marktaktivität bleibt das Bild differenziert. Investoren und Nutzer entscheiden weiterhin selektiv, während sich die Mietpreise weitgehend seitwärts bewegen und die Renditen nur leicht anziehen. Auch regional verteilt sich das Marktgeschehen wieder breiter. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung lässt sich aus dem Halbjahresergebnis daher noch nicht ableiten. Wie sich Investmentmarkt, Flächennachfrage, Mieten, Renditen und Projektentwicklungen im Detail entwickelt haben, zeigt der 25. Marktbericht der INITIATIVE LIGHT INDUSTRIAL. Download
Marktbericht Nr. 24 der Initiative Light Industrial

Light Industrial Markt gewinnt 2025 an Stabilität Der Markt für Light Industrial-Immobilien in Deutschland zeigte sich 2025 insgesamt robuster als im Vorjahr. Zwar verlor der Investmentmarkt nach einem dynamischen Jahresauftakt in der zweiten Jahreshälfte wieder etwas an Tempo, auf Gesamtjahressicht stieg das Transaktionsvolumen jedoch deutlich um 35,4 Prozent auf rund 1,61 Mrd. Euro. Auch die Flächennachfrage entwickelte sich im zweiten Halbjahr positiv: Mit rund 1,29 Mio. qm lag der Umsatz über dem Niveau des ersten Halbjahres von 1,16 Mio. qm. Insgesamt blieb der Flächenumsatz jedoch unter dem Wert von 2024, der von einem außergewöhnlich starken ersten Halbjahr geprägt war. Dies sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Marktberichts der INITIATIVE LIGHT INDUSTRIAL. Download
Marktbericht Nr. 23 der Initiative Light Industrial

Erneute Belebung am Investmentmarkt für Light Industrial Immobilien Der Investmentmarkt für Light Industrial Immobilien zeigt im ersten Halbjahr 2025 eine klare Erholung. Das Transaktionsvolumen erreichte 829,8 Millionen Euro und liegt damit 13 Prozent über dem Vorjahreshalbjahr sowie 81 Prozent über dem zweiten Halbjahr 2024. Bereits im ersten Halbjahr wurden knapp 70 Prozent des Transaktionsvolumens des Gesamtjahres 2024 erreicht. Auch die Flächennachfrage entwickelte sich mit einem Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorhalbjahr positiv. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Marktberichtes der INITIATIVE LIGHT INDUSTRIAL. Download
Marktbericht Nr. 22 der Initiative Unternehmensimmobilien

Weiterhin sehr robuster Flächenumsatz Der Investmentmarkt verzeichnete auch im zweiten Halbjahr 2024 keinen signifikanten Aufschwung. Im Vergleich zu den bereits verhaltenen Transaktionen im ersten Halbjahr sank das Volumen erneut um 38 % auf rund 457,7 Millionen Euro. Damit erreichte das Gesamtjahresvolumen mit rund 1,19 Milliarden Euro einen der niedrigsten Werte der vergangenen Jahre. Der Flächenumsatz von Unternehmensimmobilien verzeichnete im zweiten Halbjahr 2024 einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum vorhergehenden Halbjahr. Mit einem Volumen von etwa 958.500 qm reduzierte sich der Flächenumsatz um rund 45 %. Trotz dieses Rückgangs fällt das Ergebnis für das Gesamtjahr 2024 mit einem Flächenumsatz von rund 2,7 Millionen qm insgesamt positiv aus und bleibt stabil. Download
Marktbericht Nr. 21 der Initiative Unternehmensimmobilien

Flächenumsatz mit gutem Ergebnis im ersten Halbjahr Im ersten Halbjahr 2024 setzte sich die verhaltene Investitionstätigkeit des Vorjahres fort. Auch nachdem die Leitzinsen im ersten Halbjahr erstmals wieder leicht gesenkt wurden, befinden sich Käufer und Verkäufer weiterhin in der Findungsphase, wenngleich die Preisanpassungen im laufenden Jahr moderater ausfielen. Die lahmende Konjunktur in Deutschland, von der auch die Industrie stark betroffen ist, führt ebenfalls zur Zurückhaltung der Investoren. Mit einem Flächenumsatz von 1,74 Mio. qm im ersten Halbjahr sind die Unternehmensimmobilien stark in das Jahr 2024 gestartet. Die Mietpreise der Unternehmensimmobilien stabilisierte sich nach den Anstiegen der letzten Jahre etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Download
Marktbericht Nr. 20 der Initiative Unternehmensimmobilien

Flächenmarkt zeigt weiterhin positive Tendenzen Auch in der zweiten Jahreshälfte 2023 konnte kein Umschwung auf dem Investmentmarkt beobachtet werden. Die veränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich unter anderem in einem kontinuierlichen Anstieg der Zinsen niedergeschlagen, was das Transaktionsgeschehen weiterhin stark beeinflusst hat. Im zweiten Halbjahr 2023 lag der Flächenumsatz mit 1,32 Mio. qm weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Gesamtjahr verzeichnete die höchste Umsatzleistung seit 2019, was größtenteils auf ein starkes Ergebnis bei den eigengenutzten Produktionsimmobilien zurückzuführen ist. Die kontinuierlich steigenden Mietpreise unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach Flächen im Bereich der Unternehmensimmobilien. Download
Marktbericht Nr. 19 der Initiative Unternehmensimmobilien

Verhaltener Start in das neue Jahr Im ersten Halbjahr 2023 konnte noch kein Umschwung auf dem Investmentmarkt beobachtet werden. Weitere Zinsschritte der Zentralbank haben die Verunsicherung unter den Akteuren nicht aufgelöst. Die Preisfindung im Segment der Unternehmensimmobilien wurde im vergangenen Halbjahr noch nicht komplett abgeschlossen, jedoch verdichten sich die Anzeichen, dass eine Bodenbildung der Kaufpreise nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt. Der Flächenumsatz konnte im ersten Halbjahr 2023 erneut leicht zulegen. Diese Entwicklung ist auf ein weiteres starkes Ergebnis bei den Produktionsimmobilien zurückzuführen und damit auch zu großen Teilen durch Eigennutzungen begründet. Download
Gewerbeparks erleben ein Comeback

Die Flexibilität von Gewerbeparks trifft aktuell einen Nerv, immer mehr Unternehmen aus dem klassischen B-to-C-Bereich mieten sich dort ein.
Unternehmensimmobilien beleben zunehmend Altstandorte

Revitalisierungen brachliegender, ehemaliger Industrieareale ermöglichen auch in urbanen Räumen die Neuentwicklungen von Unternehmensimmobilien – inzwischen liegt der Anteil der Brownfield-Entwicklungen bei nahezu 50 %. Das „Spotlight ESG“ der Initiative Unternehmensimmobilien zeigt Potenziale und Beispiele für nachhaltige Entwicklungen. Vor allem in der jüngeren Vergangenheit wurde eine steigende Tendenz der Brownfield-Entwicklungen registriert. Im langjährigen Mittel (2015 bis 2023) liegt der durchschnittliche Anteil der Brownfield-Entwicklungen bei etwa 35 % am jährlichen Fertigstellungsvolumen von Unternehmensimmobilien*; bereits 2020 lag der Anteil der Brownfield-Entwicklungen bei 44 %. Der Grund: Neue Flächen sind knapp, und durch die Konkurrenz mit weiteren Nutzungsarten sind Neuausweisungen von gewerblich-industriellen Bauflächen zunehmend schwieriger geworden. 2023 wird ein Anteil der Brownfield-Entwicklungen von annähernd 50 Prozent erwartet. Vor allem in den Ballungsräumen wird diese Art der Projektentwicklung wichtiger und ist mitunter die einzige Option, um neue Bauflächen zu erschließen. Die Nutzung bereits bebauter Flächen vermindert zudem die Versiegelung von Flächen auf der grünen Wiese. Sanierungen steigern Nachhaltigkeit der Assetklasse Die Immobilienwirtschaft steht in der Verantwortung, einen Beitrag zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Dies gilt auch für Unternehmensimmobilien, die mit rund 960 Mio. qm einen großen Anteil an den gewerblichen Immobilien haben. Allein schon durch den großen Bestand ergibt sich ein starker Hebel, um die ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern. Dazu kommt: Etwa 96 % der Unternehmensimmobilien wurden bereits vor 2000 fertiggestellt. Diese oftmals in urbanen, attraktiven Räumen gelegene Gebäude können durch energetische Sanierung und weitere bauliche Maßnahmen eine Wertsteigerung erfahren, ohne dass neu gebaut und damit weitere Flächen versiegelt werden oder aber Bestände abgerissen und neu gebaut werden muss. Das gerade erschienene „Spotlight ESG“ der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN zeigt auch: Die Ökobilanz einer Bestandssanierung ist über einen Betrachtungszeitraum von zwanzig Jahren besser als die eines Neubaus. Revitalisierungen und Bestandssanierungen sind ein wesentlicher Ansatz zur Steigerung der Nachhaltigkeit der Assetklasse. Auch stellen die Gestaltung der Mietverträge und das Monitoring der Verbräuche wichtige Handlungsfelder dar. Da es sich schwierig gestaltet, im laufenden Betrieb Mietverträge oder die Immobilie selbst anzupassen, sind auch die Mieter gefragt, durch ihr Verhalten den ESG-Gedanken zu fördern. Zertifizierungen wichtig für ESG-Konfomität Der Anteil der zertifizierten Unternehmensimmobilien ist in den zurückliegenden Jahren auf 22 % gestiegen. Zertifizierungen wie BREAM, LEED, DGNB haben sich im Sektor der Gewerbeimmobilien etabliert, sind jedoch keine Garanten für eine ESG-Konformität gemäß der Fondskategorien 8 und insbesondere 9. Nichtsdestotrotz sind für viele Projektentwickler und Investoren die Nachhaltigkeitszertifizierungen des Neubaus derzeit ein entscheidender Faktor für die ESG-Konformität. Aber auch wenn Neubauten häufiger den Vorteil einer Zertifizierung haben und dadurch die Konformität mit der Taxonomie gewährleisten: Den Fokus nur auf den Neubau zu legen, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, greift viel zu kurz, auch wenn ESG-Regularien grundsätzlich Neubau begünstigen. ESG als Chance für die Assetklasse Generell befindet sich der gesamte Themenkomplex ESG und Immobilienwirtschaft inmitten eines Prozesses, der in vielerlei Hinsicht weiter in Bewegung sein wird. Die Anforderungen an Datenmanagement und -auswertung, an die Transparenz im Immobilienmarkt und der Bedarf an Informationen nehmen weiter zu. ESG bietet eine weitreichende Chance, die Assetklasse Unternehmensimmobilien zukunftsfähig zu gestalten. Die Mitglieder der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN zeigen gemeinschaftlich auf, wie sie für diese Assetklasse den Taxonomie- und ESG-Gedanken in die Geschäftsprozesse integrieren. * Die vier von der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN definierten Kategorien sind: Transformationsimmobilien, Gewerbeparks, Lager- sowie Produktionsimmobilien Download Hinweis: Mehr Infos zur INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN sowie sämtliche halbjährliche Marktberichte finden Sie hier: https://www.bulwiengesa.de/unternehmensimmobilien/de. Ansprechpartner: Felix Werner, Teamleiter im Bereich Logistik- und Unternehmensimmobilien, werner@bulwiengesa.de und Daniel Sopka, Consultant im Bereich Logistik- und Unternehmensimmobilien, sopka@bulwiengesa.de
Spotlight Life-Science-Immobilien: „neue“ Assetklasse für Spezialisten

Die Nachfrage nach spezialisierten Gebäuden, die Laborforschung, Produktion und Büroarbeit vereinen können, wächst stetig. Das neue Spotlight der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN beleuchtet das komplexe Segment der Life-Science-Immobilien. Immobilien der Life-Science-Branche gewinnen zunehmend an Bedeutung, nicht nur aufgrund der aktuellen Herausforderungen wie Pandemien, sondern auch durch den demografischen Wandel und den Bedarf an Innovationen in der Medizin, Biotechnologie und Pharmazie. Die Qualitäts- und Sicherheitsstandards aufgrund regulatorischer Anforderungen insbesondere in der Pharma- und Biotechbranche, etwa an Labore, Reinräume und Produktionsflächen, erfordern jedoch sehr spezialisierte Immobilien. Die technischen Spezifikationen, wie etwa erhöhte Sicherheitsstandards, hochentwickelte Lüftungs- und Kühlsysteme sowie spezielle Infrastrukturen für Medien wie Gase und Druckluft, sind essenziell für den Betrieb von Life-Science-Einrichtungen. Große Bandbreite an Immobilientypen und Anforderungen Life-Science-Immobilien umfassen verschiedene Typen, darunter Pharmalogistikzentren, Forschungs- und Entwicklungsflächen sowie Büro- und Produktionsflächen. Die Erfüllung der hohen regulatorischen Anforderungen und Sicherheitsstandards macht die Immobilien teuer in der Errichtung und im Betrieb. Für Investoren stellt dies eine besondere Herausforderung dar, da hohe Anfangsinvestitionen erforderlich sind und die Immobilien oft stark an die Bedürfnisse einzelner Mieter angepasst werden müssen. Zugleich ermöglichen diese Immobilien Investoren jedoch auch eine Diversifizierung des eigenen Portfolios auf Objekt- wie Mieterebene. Flächentypen einer Life-Science-Immobilie Pharmalogistik: Spezialisierte Flächen für die Logistik und Lagerung pharmazeutischer Produkte, mit kontrollierter Umgebung zur Sicherstellung der Integrität der Substanzen. Forschungs- und Entwicklungsflächen: Labore und technische Einrichtungen für Versuchs- oder Produkttests, mit hohem Spezialisierungsgrad. Büro- und Konferenzflächen: Für administrative und strategische Tätigkeiten, oft mit zusätzlichen Konferenz- oder Großraumflächen für Kollaboration. Produktionsflächen: Spezialisierte Fertigungsflächen, z. B. mit Reinräumen, die strengen EU-Qualitätsstandards für Pharma- und Biotechproduktion unterliegen. Herausforderungen für Investoren Hohe technische Anforderungen und begrenzte Drittverwendungsfähigkeit schränken die Flexibilität ein und machen ein Investment komplex. Zudem ist die Mieterbindung oft langfristig, was die Rentabilität steigert, aber auch Risiken birgt. Fazit: Wachstumsmarkt, aber für Spezialisten Die Nachfrage nach spezialisierten Gebäuden, die für Forschung, Produktion und Büroarbeit ausgelegt sind, wächst stetig. Doch diese Immobilien stellen Investoren auch vor Herausforderungen, da hohe technische Anforderungen und begrenzte Drittverwendungsfähigkeit die Flexibilität einschränken. Zudem ist die Mieterbindung oft langfristig, was die Rentabilität steigert, aber auch Risiken birgt. Life Science ist ein starker Wachstumsmarkt, von dem auch eine hohe Flächennachfrage zu erwarten ist. Es zeichnet sich ab, dass diese Nachfrage nicht in ausreichendem Maße gedeckt werden kann. Der Markt ist in Teilen noch sehr eigennutzergetrieben. Aufgrund der Spezifika von Life-Science-Flächen sind Projektentwickler noch zögerlich, wenn es um diese Assetklasse geht. Hier können Unternehmensimmobilien, die sich bereits durch eine Flexibilität der Nutzungsarten auszeichnen helfen, diesen Nachfrageüberhang auszugleichen. Ansprechpartner: Daniel Sopka, Consultant im Bereich Unternehmens- und Logistikimmobilien, sopka@bulwiengesa.de und Felix Werner, Teamleiter, werner@bulwiengesa.de Download










