Die Königsklasse in der Immobilienwirtschaft: Renditen, Konzepte und Perspektiven

Einzelhandel

Die Königsklasse in der Immobilienwirtschaft: Renditen, Konzepte und Perspektiven

Geschäftshäuser sind neben Fachmarktzentren und Shoppingcenter die dritte tragende Säule für Investments in Einzelhandelsimmobilien. Teilweise wurden Trophy-Objekte zu einem Kaufpreisfaktor jenseits der 30-fachen Jahresmiete gehandelt, was einigen institutionellen Investoren eine zu geringe Rendite sichert, um noch aktiv im Markt tätig zu sein.

Die Studie belegt mit präzisen Daten, dass die Mieter der Ladenflächen (Einzelhandel, Gastronomie, aber auch ergänzende Dienstleister) die tragende Säule eines Geschäftshauses sind. Chancen zu Optimierung können sich dann ergeben, wenn die Büromieten über den Handelsmieten liegen. Das gilt – je nach Städteklasse – ab dem 2. Obergeschoss. Hier fällt der anteilige Handelsmietertrag stark ab.

Darüber hinaus belegt die Studie, dass die Grundrissqualität einen Werthebel ersten Ranges ist. Objekte mit langen Fronten entlang der Frequenzlagen erzielen teils deutlich höhere Erträge. Die marktüblichen Renditen von Geschäftshäusern in den A-Städten sind genauso volatil wie bei Shoppingcentern und Fachmärkten. Demgegenüber sind die Märkte in C- und D-Städten (von einigen Ausnahmen abgesehen) deutlich weniger volatil und die Renditeerwartungen sind – mit Abstrichen – vergleichbar den von zentralen Büronutzungen. Ein Umstand, der ganz wesentlich für die Perspektiven auf die risikoadjustiert Rendite der Assetklasse ist.

Themen:
Laufende Marktbeobachtung