Frankfurt und Taunusgemeinden haben noch Fachmarktpotenzial

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Frankfurt und Taunusgemeinden haben noch Fachmarktpotenzial

Die Stadt Frankfurt am Main und die Gemeinden im Hochtaunuskreis sowie im Rheingau-Taunus-Kreis haben noch Versorgungspotenziale, wenn es um Fachmarktverkaufsflächen geht, aber auch die gesamte Region ist trotz hoher Kaufkraft nur durchschnittlich mit Fachmarktstandorten ausgestattet. So liegt die Ausstattungsquote mit Fachmärkten bei 0,47 qm VKF pro Einwohner und damit nur marginal über dem Bundesschnitt (0,46 qm/VKF/EW). Das zeigt eine regionale Kurzanalyse des auf Immobilien spezialisierten Frankfurter Beratungsunternehmens bulwiengesa. Das Kerngebiet der Region Rhein-Main verfügt über 74 Fachmarktstandorte mit einer Verkaufsfläche von insgesamt rd. 1,920 Mio. qm.Berücksichtigt man die in Bau bzw. Planung befindlichen Objekte, wird sich der Bestand noch um rund 217.000 qm VKF erhöhen. Das entspricht einer zusätzlichen Fläche von rd. 11 %. Allerdings entfällt das Gros der Planungen mit über 65 % der Fläche auf großflächige Möbelhäuser. Des weiteren haben Erweiterungen sowie Umbauten bestehender Fachmarktstandorte eine wesentliche Bedeutung, während nur wenige gemischt genutzte Fachmarktobjekte neu entwickelt werden. Daraus wird ersichtlich, dass die große Expansionswelle abgeebbt ist und sich eine Konsolidierung abzeichnet.Darüber hinaus werden u. a. aufgrund der Insolvenz von Praktiker/Max Bahr, der Betriebsaufgabe von Pro Markt sowie der Übernahme mehrerer real-Standorte durch Globus mehrere Fachmarktzentren im Bestand umstrukturiert und erhalten neue Mieter.Ansprechpartnerin: Andrea Back-Ihrig, back@bulwiengesa.de, Telefon 069 - 7561 4676 2

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