Neuer Wettbewerb für die A-Standorte in Deutschland – die Metropole Ruhr positioniert sich

Regionale Märkte

Neuer Wettbewerb für die A-Standorte in Deutschland – die Metropole Ruhr positioniert sich

Die Metropole Ruhr, mit über 5 Mio. Einwohnern der größte Ballungsraum in Deutschland, bietet aus immobilienwirtschaftlicher Sicht unzählige, vielmals noch ungenutzte Potenziale. Die reine Größe und Komplexität des Marktes machen es für Außenstehende schwer, die geeigneten Marktpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Hier setzt der Immobilienmarktbericht Ruhr 2015 an, der von bulwiengesa im Auftrag der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr sowie in Zusammenarbeit mit der RAG Montan Immobilien GmbH und dem Regionalverband Ruhr realisiert wurde. bulwiengesa analysiert die Region bereits seit vielen Jahren unabhängig und neutral.

Neben den allgemeinen Marktdaten zur Metropole Ruhr wird im Immobilienmarktbericht der Fokus auf zehn immobilienwirtschaftlich besonders vitale und dynamische Kerne gelegt. Der Marktbericht dient somit zur Schaffung von mehr Transparenz und zugleich als ein Wegweiser für alle, die an der Metropole Ruhr interessiert sind.

 

Die Daten zeigen: Die Metropole Ruhr kann sich zusammengefasst mit den A-Städten messen

Rund 13,6 Mio. qm MF/G Bürofläche und ein durchschnittlicher jährlicher Flächenumsatz von gut 380.000 qm MF/G Bürofläche entspricht in etwa den Büroimmobilienmärkten Hamburg oder München. Die attraktivsten Bürolagen der Metropole Ruhr liegen in der Essener City/Südviertel und in Rüttenscheid am GRUGACARREE. Weitere gute Lagen finden sich in der Dortmunder City und am PHÖNIX-See sowie am Duisburger Innenhafen.

Mit rund 3 Mio. qm entwickelter Logistikfläche seit 2004 und einem Spitzenmietniveau von bis zu 5,50 Euro/qm Logistikfläche sowie einem durchschnittlichen jährlichen Flächenumsatz von rund 286.000 qm entspricht die Metropole Ruhr in etwa den Märkten Berlin oder München. Begehrteste Logistiklagen sind der Duisburger Logport, die Lagen am Niederrhein im Kreis Wesel sowie entlang der A2 zwischen Dortmund, dem Kreis Unna und Hamm.

Auf gut 700.000 qm Verkaufsfläche werden in der Metropole Ruhr Waren in Shoppingcentern angeboten. Unter den deutschen A-Städten bietet nur die Region Berlin ein größeres Angebot an Shoppingcenterflächen. Das Marktpotenzial des Nachfragevolumens nach periodischen und aperiodischen Gütern der gut 5 Mio. Einwohner liegt hingegen mit ca. 25 Mrd. Euro mit Abstand vor allen anderen A-Städten (Spitzenreiter Berlin: 16,7 Mrd. Euro). Die begehrteste Einkaufslage ist der Westenhellweg in Dortmund, aber auch die Innenstädte von Essen, Duisburg und Bochum sowie das CentrO in Oberhausen oder der Ruhr-Park in Bochum sind begehrte Lagen.

Den Link zur kompletten Studie finden Sie in der rechten Spalte.

Themen:
Markt- und Standortanalyse