Online-Handel hat bislang wenig Auswirkungen auf die Nahversorgung

Einzelhandel

Online-Handel hat bislang wenig Auswirkungen auf die Nahversorgung

Der Großteil der Kunden bezieht seine Lebensmittel weiterhin aus dem stationären Handel, nur 11 % haben bisher schon einmal online bestellt. Die überwältigende Mehrheit der Kunden hat nach eigener Aussage auch kein Interesse daran, ihre Lebensmittel auf anderen Wegen zu beziehen. Dies ergab die Studie „Nahversorgungsimmobilien in Deutschland 2014" der TLG Immobilien in Berlin.

Nichtsdestotrotz plant der Lebensmitteleinzelhandel, Online-Dienste stärker in seine Vertriebswege einzubinden. Dies könne in Form von Bringdiensten, Abholstationen oder Drive-in-Konzepten geschehen. Eine große Schwierigkeit besteht dabei in der leichten Verderblichkeit der Waren, so muss beispielsweise eine geschlossene Kühlkette gewährleistet sein. Die neuen Vertriebswege können aber eine Chance für ländliche Kommunen ohne eigene Nahversorgung sein.

Ansprechpartner: Dr. Joseph Frechen, frechen [at] bulwiengesa.de, Telefon 040 - 4232 2225

Themen: