Marktregulierung ist nicht die Lösung für den angespannten Hamburger Wohnungsmarkt. Nur Bauen hilft!

Marktregulierung ist nicht die Lösung für den angespannten Hamburger Wohnungsmarkt. Nur Bauen hilft!

„Wucher“, „Unverschämtheit“, „die hässliche Fratze der Gier“. Das sind Zitate, mit denen sich Projektentwickler im Zuge steigender Mieten in deutschen Großstädten auseinandersetzen müssen. Richtig ist dabei, dass die Preise gestiegen sind. Falsch ist, dass dies lediglich der Ausdruck von Gier und Maßlosigkeit sei. Vielmehr wird beispielhaft in der Langzeitbetrachtung vergangener Wohnungsbauzyklen Hamburgs deutlich, dass der gerade in Schwung gekommene Wohnungsbau viel zu spät angelaufen ist. Die damit einhergehende Angebotsverknappung in den zentralen Lagen hat das Preisniveau beflügelt. Um solche Entwicklungen zu dämpfen, half in der Vergangenheit und hilft auch jetzt vor allem eins: Bauen! Die derzeit diskutierten staatlichen Preisregulierungen wirken in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Sie können dazu führen, dass das Investoreninteresse an Mietwohnungen abnimmt und die geschaffenen Anreize für mehr Wohnungsbau konterkariert werden. Vor allem für Großstädte mit prognostiziert zunehmenden Einwohnerzahlen wäre dies fatal. 

Themen:
Grundstücksbewertung

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