Europäische Immobilienmärkte vergleichbar machen

Europäische Immobilienmärkte lassen sich nur dann belastbar bewerten, wenn Daten, Regionen und Kennzahlen vergleichbar sind. Im Anschluss an das BUILTWORLD-Webinar stellen wir vor, wie International Markets by bulwiengesa Research, Investment und Finanzierung mit europäischen Marktdaten unterstützt.
Development Monitor: Rund 125.000 geplante Wohnungen werden nicht wie erwartet realisiert

Auf Basis der aktuellen Daten aus dem Development Monitor haben wir den deutschen Projektentwicklungsmarkt zur Jahresmitte 2026 analysiert. Die Ergebnisse zeigen: Zwar wächst die erfasste Wohnpipeline leicht, doch von einer Bauwende kann noch keine Rede sein.
Development Monitor wächst weiter: GSK Stockmann wird neuer Partner

Der Development Monitor von bulwiengesa erweitert sein Partnernetzwerk: Mit GSK Stockmann kommt ein weiterer offizieller Kooperationspartner hinzu. Gemeinsam mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie der Deutschen Kreditbank AG (DKB) wird die Plattform künftig um eine zusätzliche rechtlich-politische Perspektive ergänzt. Damit stärkt der Development Monitor seinen Anspruch, den deutschen Projektentwicklungsmarkt nicht nur datenbasiert abzubilden, sondern aktuelle Entwicklungen ganzheitlich einzuordnen. Denn Projektentwicklung ist heute mehr denn je ein Zusammenspiel aus Markt, Finanzierung, Regulierung und Genehmigungspraxis. bulwiengesa liefert mit dem Development Monitor kontinuierlich belastbare Daten zu Projektvolumen, Baustarts, Projektverzögerungen und regionalen Markttrends. Der BFW bringt die Perspektive der mittelständischen Immobilien- und Wohnungswirtschaft ein, die DKB ergänzt die Sicht auf Finanzierung und Realisierbarkeit von Projekten. Mit GSK Stockmann kommt nun die Einordnung politischer, regulatorischer und immobilienrechtlicher Rahmenbedingungen hinzu. Gerade vor dem Hintergrund aktueller politischer Vorhaben und veränderter Marktbedingungen gewinnt diese Verbindung unterschiedlicher Perspektiven weiter an Bedeutung. Ziel ist es, Marktteilnehmern, Investoren, Entwicklern und der öffentlichen Hand eine fundierte Grundlage für Diskussionen und Entscheidungen rund um die Zukunft der Projektentwicklung zu bieten. Über den Development Monitor Der Development Monitor erfasst kontinuierlich die Projektentwicklertätigkeit in Deutschland. Aktuell umfasst die Plattform über 21.900 Projekte mit rund 174 Mio. m² Projektfläche. Sie ermöglicht detaillierte Analysen zu Baustarts, Projektverzögerungen und regionalen Trends über alle Assetklassen hinweg. Ansprechpartner: Felix Embacher, Geschäftsführer, felix.embacher@bulwiengesa.de; Felix Oedekoven, Research Consultant, felix.oedekoven@bulwiengesa.de; Birgit Haase, Unternehmenskommunikation und Marketing, birgit.haase@bulwiengesa.de
Wohnen in Europa: Erstmals europäische Wohnungsmärkte im Vergleich

Mit der neuen Kurzstudie „Wohnen in Europa – Regulierung und Marktentwicklung“ weiten bulwiengesa und die Berlin Hyp ihren Blick erstmals über Deutschland hinaus. Die Untersuchung vergleicht sieben europäische Wohnungsmärkte und analysiert, wie unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen auf ähnliche strukturelle Herausforderungen treffen. Steigende Mieten, Wohnraummangel und eine rückläufige Neubautätigkeit prägen derzeit nicht nur den deutschen Wohnungsmarkt. Auch in vielen europäischen Metropolregionen wächst die Nachfrage nach Wohnraum schneller als das Angebot. Gleichzeitig unterscheiden sich die wohnungspolitischen Instrumente erheblich – von weitreichenden Mietpreisregulierungen bis hin zu vergleichsweise liberalen Marktmodellen. Vor diesem Hintergrund haben bulwiengesa und die Berlin Hyp erstmals eine europäische Kurzstudie veröffentlicht. Analysiert werden die Wohnungsmärkte in Deutschland, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Dänemark und Großbritannien. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und die Entwicklung der Märkte in einen europäischen Kontext einzuordnen. Unterschiedliche Regulierungen – ähnliche Herausforderungen Die Studie zeigt, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen innerhalb Europas sehr unterschiedlich ausgestaltet sind. Während einige Länder auf Mietpreisregulierungen oder umfangreichen sozialen Wohnungsbau setzen, verfolgen andere vergleichsweise marktorientierte Ansätze. Dennoch ähneln sich die grundlegenden Herausforderungen: Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, steigende Haushaltszahlen sowie eine rückläufige Neubautätigkeit führen in vielen Metropolregionen zu einer zunehmenden Angebotsknappheit und steigenden Mieten. Der europäische Vergleich liefert neue Perspektiven Die Untersuchung macht deutlich, dass es keine universelle Lösung für angespannte Wohnungsmärkte gibt. Vielmehr zeigt der Ländervergleich, welche Auswirkungen unterschiedliche regulatorische Instrumente auf Marktgeschehen, Investitionsklima und Wohnungsangebot haben können. Ein zentrales Ergebnis der Studie: Die Ausgestaltung der Regulierung unterscheidet sich zwar erheblich, die strukturellen Herausforderungen bleiben jedoch vielerorts vergleichbar. Damit gewinnt die Angebotsseite – insbesondere zusätzlicher Wohnungsbau, schnellere Genehmigungsverfahren und die Aktivierung geeigneter Bestandsimmobilien – europaweit an Bedeutung. Internationale Perspektive für einen europäischen Markt Mit der erstmals europaweiten Betrachtung erweitert die gemeinsame Studienreihe von bulwiengesa und der Berlin Hyp ihren Fokus deutlich. Die Studie erscheint sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache und richtet sich an Marktteilnehmer in Deutschland ebenso wie in den europäischen Kernmärkten der Berlin Hyp. Sie liefert eine fundierte Grundlage, um nationale Entwicklungen besser einzuordnen und von den Erfahrungen anderer europäischer Wohnungsmärkte zu lernen. Die vollständige Studie Die vollständige Kurzstudie „Wohnen in Europa – Regulierung und Marktentwicklung“ steht in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit: https://www.berlinhyp.de/de/newsroom/publikationen Ansprechpartnerin: Nicole Tietze, Senior Real Estate Consultant, nicole.tietze@bulwiengesa.de
Frühjahrsprognosen 2026: Selektivität ersetzt den Gesamtmarkt

Zwischen geopolitischer Unsicherheit, steigenden Energiepreisen und veränderten Finanzierungsbedingungen bleiben die deutschen Immobilienmärkte auch 2026 in einer anspruchsvollen Marktphase. Im Rahmen des bulwiengesa Prognose-Webinars haben unsere Expertinnen und Experten die aktuellen Frühjahrsprognosen für Wohnen, Büro, Logistik und Einzelhandel vorgestellt und eingeordnet. Die zentrale Erkenntnis: Pauschale Marktbewegungen nehmen weiter ab. Stattdessen gewinnen Standortqualität, Nutzungskonzepte und objektspezifische Faktoren zunehmend an Bedeutung. Besonders deutlich zeigt sich dies im Bürosegment mit einem anhaltenden „Flight to Quality“, aber auch bei Quartiersentwicklungen und innerstädtischen Restrukturierungsprojekten. Während Wohnimmobilien weiterhin von strukturellem Nachfrageüberhang profitieren, bleibt der Investmentmarkt insgesamt selektiv. Gleichzeitig stabilisieren sich erste Teilmärkte, insbesondere hochwertige Logistik- und Highstreet-Lagen. Erstmals haben wir unsere Prognosen zudem anhand konkreter Praxisbeispiele aus Quartiers- und Innenstadtentwicklungen erläutert und gezeigt, wie regionale Rahmenbedingungen und Nutzungsmischungen die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Projekte beeinflussen. Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie auf unserem YouTube-Kanal unter diesem LINK. Ansprechpartnerin: Birgit Haase, Unternehmenskommunikation und Marketing bei bulwiengesa, birgit.haase@bulwiengesa.de Die Pressemitteilung sowie die Präsentationsfolien zum Webinar finden Sie hier: Pressemitteilung bulwiengesa Frühjahrsprognosen 2026 Webinar-Folien bulwiengesa Prognosen 2026_05_20
CadastreX wird künftig Teil von bulwiengesa

Internationale Marktinformationen und europaweit vergleichbare KPIs gewinnen für die Immobilienwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Um die internationale Datenkompetenz von bulwiengesa und der Scout24-Gruppe weiter auszubauen, wird CadastreX künftig Teil von bulwiengesa. Die von Prof. Dr. Sven Bienert und Dr. Benedikt Gloria entwickelte Plattform schafft vergleichbare Marktinformationen über europäische Immobilienmärkte und unterschiedliche Assetklassen hinweg. Die zusätzlichen internationalen Daten und Zeitreihen werden insbesondere das RIWIS-Angebot sinnvoll erweitern und die Weiterentwicklung datenbasierter Lösungen für die Immobilienwirtschaft unterstützen. CadastreX wird künftig in das bulwiengesa- und RIWIS-Umfeld integriert und gemeinsam weiterentwickelt. Dr. Benedikt Gloria wird künftig für bulwiengesa am Standort München tätig sein. Prof. Dr. Sven Bienert begleitet die weitere Entwicklung von CadastreX und RIWIS beratend. Ansprechpartner: Felix Embacher, Geschäftsführer, felix.embacher@bulwiengesa.de
Micro-Living bleibt auf Wachstumskurs: Neue Erkenntnisse aus dem 13. Marktbericht

Die Nachfrage nach Micro-Living-Angeboten bleibt hoch. Der aktuelle Marktreport der Initiative Micro-Living zeigt, dass sich das Segment auch im Frühjahr 2026 durch eine stabile Auslastung, steigende Mieten und eine anhaltend positive Markteinschätzung der teilnehmenden Eigentümer, Betreiber und Verwalter auszeichnet. Die Auswertung basiert auf den Daten von 121 Apartmenthäusern mit rund 27.400 Einheiten und einer Gesamtfläche von etwa 687.350 Quadratmetern. Mehr als 70 Prozent der erfassten Apartmenthäuser befinden sich in deutschen A-Städten. Die Ergebnisse bilden damit die Entwicklung des von den Mitgliedern und Datenpartnern der Initiative erfassten Marktpanels ab. Hohe Auslastung und steigende Mieten Die Nachfrage nach flexiblem und möbliertem Wohnraum bleibt auf hohem Niveau. Die durchschnittliche Auslastung der ausgewerteten Apartmenthäuser liegt aktuell bei 96 Prozent. Besonders Universitätsstandorte erreichen teilweise Auslastungsquoten von bis zu 98 Prozent. Parallel dazu steigen die Mieten weiter. Die durchschnittliche All-In-Miete aller ausgewerteten Apartmenthäuser beträgt aktuell 616 Euro pro Monat und liegt damit 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei privatwirtschaftlich betriebenen Apartmenthäusern liegt die durchschnittliche All-In-Miete bei 761 Euro pro Monat. Die Marktteilnehmer führen diese Entwicklung insbesondere auf die hohe Wohnraumnachfrage sowie steigende Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten zurück. Rund 80 Prozent der Befragten planen, zusätzliche Nebenkosten bei Neuvermietungen vollständig an die Mieterschaft weiterzugeben. Größere Apartments und breitere Zielgruppen Der Report zeigt zudem strukturelle Veränderungen innerhalb des Segments. Die durchschnittliche Apartmentgröße liegt inzwischen bei 27 Quadratmetern. Gleichzeitig richtet sich ein wachsender Teil des Angebots nicht mehr ausschließlich an Studierende, sondern zunehmend auch an Young Professionals, Berufspendler und Single-Haushalte. Zum Erhebungsstichtag entfielen 34 Prozent der vermieteten Apartments auf Studierende. Die übrigen 66 Prozent werden von weiteren Nutzergruppen belegt. Damit entwickelt sich Micro-Living zunehmend zu einer Wohnform für unterschiedliche Lebensphasen und Zielgruppen. Erstmalige Analyse der Fluktuation Erstmals untersucht der Marktreport die Fluktuation innerhalb des Segments. Die durchschnittliche Fluktuationsquote liegt bei 31 Prozent. Besonders geringe Fluktuationen zeigen sich in den angespannten Wohnungsmärkten der deutschen A-Städte, wo die Quote durchschnittlich 28 Prozent beträgt. In kleineren Städten fällt die Fluktuation deutlich höher aus. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Nachfrage nach flexiblen Wohnangeboten insbesondere in den großen Metropolregionen. Optimistische Erwartungen für die kommenden Jahre Auch der Blick in die Zukunft fällt positiv aus. Die im Rahmen der Initiative befragten Marktteilnehmer erwarten für den Zeitraum von 2026 bis 2028 überwiegend jährliche Mietsteigerungen zwischen zwei und sechs Prozent. Sowohl das studentische als auch das nicht-studentische Segment wird mehrheitlich positiv bewertet. Gleichzeitig bleibt die Vermietung differenziert: Während die Vermarktung an deutsche und europäische Studierende überwiegend unkompliziert verläuft, wird die Ansprache internationaler Zielgruppen außerhalb Europas als deutlich aufwendiger eingeschätzt. Auch die Vermietung hochpreisiger Apartments bleibt eine Herausforderung. Fokusthema: Managementvertrag und Künstliche Intelligenz Neben den Marktkennzahlen widmet sich die aktuelle Ausgabe des Marktreports dem Zusammenspiel von Managementverträgen und Künstlicher Intelligenz im Micro-Living-Segment. Der Beitrag zeigt auf, wie datengetriebene Betriebsmodelle, automatisierte Prozesse und KI-gestützte Steuerungssysteme künftig zur Optimierung von Auslastung, Preisgestaltung und Betriebskosten beitragen können. Damit rücken operative Exzellenz und digitale Prozesse zunehmend in den Fokus von Investoren und Betreibern. Weitere Informationen Den vollständigen 13. Marktreport Frühjahr 2026 der Initiative Micro-Living können Sie hier herunterladen: → https://www.bulwiengesa.de/micro-living/ Die Initiative Micro-Living vereint führende Eigentümer, Betreiber und Verwalter von Apartmenthäusern in Deutschland. Ziel ist es, die Transparenz und Vergleichbarkeit innerhalb der Assetklasse durch die Auswertung realer Bewirtschaftungsdaten nachhaltig zu verbessern. Pressemitteilung bulwiengesa zum Marktbericht der Initiative Micro-Living, 1.HJ 2026










