Dynamik auf dem Markt für Unternehmensimmobilien

Das Jahr 2017 war sowohl für die Mitgliedsunternehmen der Initiative Unternehmensimmobilien wie auch für die Assetklasse Unternehmensimmobilien selbst ein besonderes. Geprägt wurde es von einer überaus dynamischen Investmentnachfrage. Erstmals wurde im Gesamtjahr die Marke von 3 Mrd. Euro beim Transaktionsvolumen überwunden. Die Nachfrage war in beiden Halbjahren sehr unterschiedlich strukturiert. Während große Portfoliotransaktionen das erste Halbjahr prägten, fehlten diese im zweiten Halbjahr fast vollständig. Im Rahmen der Portfoliotransaktionen wurden teils ganze Unternehmen einschließlich ihrer Assets erworben. Dies betraf auch einzelne Mitglieder der Initiative Unternehmensimmobilien. M7 hat zum Beispiel zusammen mit anderen Investoren Hansteen übernommen. Auch bei Atos und Geneba änderte sich die Gesellschafterstruktur.
Enormes Wachstum – 1. Halbjahr 2017 übertrifft Gesamtjahr 2016

Die Assetklasse der Unternehmensimmobilien ist wieder auf Wachstumskurs. Dies zeigt die Auswertung der Investitionsvolumina im aktuellen Bericht der Initiative Unternehmensimmobilien. Die in den klassischen Assetklassen (Büro und Einzelhandel) noch anhaltende, jedoch leicht abflauende Renditekompression lässt besonders Unternehmensimmobilien in den Fokus der Investoren geraten. Während 2011 und 2012 rund 600 Mio. Euro in Unternehmensimmobilien investiert wurden, waren es 2013 bereits 1,3 Mrd. Euro. Auch die Folgejahre der Berichterstattung zeigen keine größeren Einbrüche in der Investitionstätigkeit. Im Jahr 2015 wurden sogar mehr als 2,3 Mrd. Euro an Transaktionen umgesetzt. Dies ist das bisherige Rekordergebnis seit 2011.
Weiteres Erfolgsjahr für Investmentmarkt

Unternehmensimmobilien setzen sich als Assetklasse immer stärker durch. Denn Investoren suchen aufgrund der rasanten Renditekompression in den Assetklassen Büro oder Einzelhandel eine attraktive Anlagealternative und diversifizieren ihr Portfolio weiter. Dies lässt sich durch einen Blick in die Berichte der INITIATIVE UNTERNEHMENSIMMOBILIEN gut nachvollziehen. Während in den ersten Analysejahren 2011 und 2012 nur rund 600 Mio. Euro in Unternehmensimmobilien umgesetzt wurden, hat sich das Transaktionsvolumen bereits 2013 auf mehr als 1,3 Mrd. Euro verdoppelt. Die Steigerung setzte sich in den nachfolgenden Jahren mit erhöhter Geschwindigkeit fort, sodass stets um 2 Mrd. Euro oder darüber in Unternehmensimmobilien investiert wurden. Das Jahr 2015 war dabei besonders nachfragestark und erzielte mit über 2,3 Mrd. Euro das bisherige Rekordergebnis. Diese Entwicklung verlief, wie eingangs gesagt, parallel zum gesamten gewerblichen Immobilieninvestmentmarkt in Deutschland.
Transaktionsvolumen im 1. Halbjahr 2016 übersteigt bereits den Vorjahreswert

Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr für gewerbliche Immobilieninvestments in Deutschland. Dies war auch bei den Unternehmensimmobilien zu beobachten. Mit einem Gesamtvolumen von gut 1,9 Mrd. Euro war es das umsatzstärkste Jahr für Transaktionen mit Unternehmensimmobilien seit Gründung der Initiative. Interessanterweise beschränkte sich das Investitionsgeschehen vor allem auf die zweite Jahreshälfte 2015 – allein im zweiten Halbjahr wurden über 1,3 Mrd. Euro in Unternehmensimmobilien investiert. Im ersten Halbjahr waren es lediglich rund 610 Mio. Euro Transaktionsvolumen.
Neuer Investmentrekord – 40 % über Ergebnis des Vorjahres

Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr 2015 hat sich der Markt für Unternehmensimmobilien im zweiten Halbjahr umso dynamischer entwickelt. Das Ziel der Initiative Unternehmensimmobilien, die Assetklasse Unternehmensimmobilien auf dem deutschen Immobilienmarkt zu etablieren, rückt damit ein deutliches Stück näher. Abermals ist die vorhandene Liquidität in dem Marktsegment eindrucksvoll belegt. Im zweiten Halbjahr 2015 wurde der mit Abstand höchste Investmentumsatz seit Gründung der Initiative Unternehmensimmobilien vor drei Jahren erzielt. Das Investitionsvolumen von 1,32 Mrd. Euro liegt fast 40 % über dem bisherigen besten Ergebnis aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die allgemeine Marktlage, aber auch die verbesserte Transparenz im Bereich der Unternehmensimmobilien haben diese Entwicklung möglich gemacht.
Gewerbeparks werden abermals am stärksten nachgefragt

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging das Investmentvolumen im ersten Halbjahr 2015 um 19,9 % zurück. Dennoch erfreuen sich Unternehmensimmobilien weiterhin einer regen Nachfrage. Es wurden 72 Unternehmensimmobilien im ersten Halbjahr 2015 gehandelt. Im gesamten Jahr 2014 wurden insgesamt nur 92 Objekte gehandelt. Daher ist das rückläufige Transaktionsvolumen eher der vergleichsweisen geringen Größe und/oder Qualität der gehandelten Objekte geschuldet und nicht einem mangelnden Interesse. Viele hochwertige und teure Objekte wurden bereits in der jüngeren Vergangenheit gehandelt. Zusammengenommen summiert sich das Investmentvolumen für Unternehmensimmobilien im ersten Halbjahr 2015 auf rund 532,2 Mio. Euro. Von den bisher investierten 24 Mrd. Euro in gewerbliche Immobilien entfallen somit rund 2,2 % auf Unternehmensimmobilien.
Transaktionsvolumen 2014 liegt 75 % über dem Vorjahr

Unternehmensimmobilien in Deutschland erfreuen sich einer zunehmenden Nachfrage. Das Transaktionsvolumen lag bei rund 1,62 Mrd. Euro und damit knapp 75 % über dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurde in Deutschland 2014 auf dem gewerblichen Transaktionsmarkt in Immobilien im Wert von rund 40,5 Mrd. Euro investiert. Unternehmensimmobilien machen damit rund 4 % des gesamten gewerblichen Immobilieninvestitionsvermögens aus. Im Vorjahr lag der Anteil erst bei rund 3,5 %.
Gewerbeparks sind derzeit die gefragteste Objektkategorie

Deutschlandweit sind 2013 rund 930 Mio. Euro in Unternehmensimmobilien investiert worden. Dies entspricht rund 3,5 % des gesamten gewerblichen Investitionsvolumens in Höhe von 26,7 Mrd. Euro (ohne Wohnen und Hotel). Die Investitionsleistung hat sich dabei relativ gleichwertig auf die beiden Halbjahre (1. Hj. 52,8 %; 2. Hj. 47,2 %) verteilt. Im ersten Halbjahr 2014 wurden Unternehmensimmobilien im Volumen von rund 381 Mio. Euro gehandelt. Das gesamte gewerbliche Investitionsvolumen in diesem Zeitraum lag bei rund 15,5 Mrd. Euro, was historisch einen der höchsten Transaktionsumsätze in den ersten sechs Monaten eines Jahres darstellt. Der Anteil der Unternehmensimmobilien lag bei rund 2,5 %.










