Die siebte Ausgabe der Wohnwetterkarte von bulwiengesa und BPD zeigt eine markante Trendwende am deutschen Wohnungsmarkt: Nach Jahren der Suburbanisierung kehrt die Nachfrage in die Metropolenzentren zurück.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
Comeback der Großstädte Berlin, München und Hamburg verzeichnen wieder steigende Temperaturen in ihren Zentren, während viele Umlandgemeinden leicht abkühlen. Verantwortlich dafür sind mehrere parallel wirkende Effekte: Sinkende Fertigstellungszahlen (2024: 252.000 statt durchschnittlich 300.000 Wohneinheiten), ein durch fehlende Eigentumsneubildung verengter Mietmarkt sowie höhere Tarifabschlüsse, die urbanes Wohnen wieder tragfähiger machen.
Anhaltend hoher Bedarf Mit rund 440.000 benötigten Wohnungen pro Jahr liegt der Bedarf auf dem Niveau von 2022. Die Methodik der Wohnwetterkarte berücksichtigt dabei neben Ersatz- und Zusatzbedarf auch Nachholbedarf – allerdings graduell verteilt über mehrere Jahre.
Ost-West-Gegensatz verstärkt sich Während ostdeutsche Großstädte wie Leipzig, Dresden und Erfurt weiterhin starke Nachfrage verzeichnen, zeigt sich im ländlichen Raum erstmals eine deutliche Divergenz: Westdeutsche ländliche Regionen erwärmen sich leicht, der kälteste Farbton kommt dort kaum noch vor. Im ländlichen Osten bleibt die Nachfrage hingegen schwach – demographische Effekte werden hier besonders spürbar.
Handlungsempfehlungen Kommunen sollten bereits jetzt antizipieren, dass sich die Probleme der Baukrise auflösen werden und der Wohnungsbau Nachholeffekte zeigen wird. Gerade in nachfragestarken Städten werden perspektivisch Flächen benötigt. Angesichts langer Planungszeiträume ist vorausschauendes Handeln entscheidend.
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Die vollständigen Studienergebnisse präsentieren wir auf der Expo Real am 7. Oktober, 15-16 Uhr im Konferenzraum C12 gemeinsam mit unserem Partner BPD und Andreas Beulich vom BFW Bundesverband.
Ein Webinar für alle Interessierten hat am 13. November mit Felix Embacher (bulwiengesa) und Dr. Christian von Malottki (BPD) stattgefunden. Sehen Sie sich HIER die Aufzeichnung des Webinars an.
Die interaktive Wohnwetterkarte mit detaillierten Informationen zu allen knapp 11.000 Gemeinden in Deutschland finden Sie unter www.wohnwetterkarte.de
Ansprechpartner: Felix Embacher, Business Owner RIWIS, felix.embacher@bulwiengesa.de und Robin Cunningham, Volkswirt bei bulwiengesa, robin.cunningham@bulwiengesa.de
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Pressemitteilung Wohnwetterkarte 2025














