US Multifamily Monitor 2. Halbjahr 2022

Die US-Volkswirtschaft war auch im dritten Quartal 2022 von starkem Preisauftrieb geprägt, was durch eine Inflationsrate von zuletzt über 8 % reflektiert wird. Bedingt durch fortbestehende globale Lieferkettenprobleme führt die Verknappung einiger Güter zu angebotsseitigen Preissteigerungen. Für die breite Bevölkerung hat sich, auch durch die gestiegenen Zinsen, die Möglichkeit des Eigenheimerwerbs deutlich verschlechtert. Entsprechend steigt der Nachfragedruck auf den Mietwohnungsmarkt, was im dritten Quartal 2022 in erheblichen Mietsteigerungen resultierte. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Kombination mit steigenden Bevölkerungszahlen und sinkenden Realeinkommen stellt viele US-Haushalte vor ein tiefgreifendes Problem. Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum rückt daher zunehmend in den Vordergrund. Daher ist das Fokusthema dieser Ausgabe dem Thema „Affordable Housing“ gewidmet. Ansprechpartner: Felix Embacherembacher@bulwiengesa.deTel.: +49 89 23 23 76 22 Downloads US Multifamily Monitor 2. Halbjahr 2022
Kein Sommerhoch beim Immobilienklima

Nach dem Rücksetzer im Vormonat verzeichnet das Deutsche Hypo Immobilienklima im August einen erneuten Rückgang. Im Rahmen der 212. Monatsbefragung von rund 1.000 befragten Immobilienexpertinnen und -experten fiel das Immobilienklima um 3,5 Prozent auf nun 92,2 Punkte. Das Investmentklima setzt seinen Rückgang fort und verschlechtert sich um 2,3 Prozent auf 88,4 Punkte. Auch das Ertragsklima gibt um 4,7 Prozent zum Vormonat nach und steht nun bei 96,0 Punkten. Das Sommerloch scheint noch nicht überwunden zu sein. Mit Ausnahme des Logistikklimas setzt sich die rückläufige Entwicklung in allen Assetklassen im August weiter fort. Auch wenn das Wohnklima seinen Spitzenplatz mit großem Abstand verteidigt, verzeichnet das Segment im August den höchsten Rückgang: Es fällt um 5,3 Prozent auf 143,4 Punkte. Das Handelsklima gibt um 2,7 Prozent nach und erreicht einen Wert von 81,8 Punkten. Am schwächsten zeigt sich weiterhin das Büroklima. Es erleidet im August den zweitstärksten Rückgang aller Segmente in Höhe von 5,2 Prozent und notiert nun bei 71,3 Punkten. Das Hotelklima fällt um 2,7 Prozent auf einen Wert von 106,3 Punkten. Logistik kann sich als einzige Assetklasse leicht verbessern und steigt um 0,8 Prozent auf 110,4 Punkte. Downloads Immobilienklima Auswertung August 2025 Ihre Markteinschätzung zählt – 5 Minuten, die sich lohnenDer Deutsche Hypo Immobilienklima-Index hat bereits 2009 die Krise vorhergesagt, als die Zahlen noch gut aussahen. Heute brauchen wir wieder Ihre Expertise: Über 1.200 Immobilienprofis teilen monatlich ihre Markteinschätzung – und schaffen so das präziseste Stimmungsbild der Branche. Ihr Nutzen: Sehen Sie, wie sich Ihre Einschätzung zu Büro, Handel, Wohnen, Logistik und Hotel im Vergleich zur Gesamtbranche entwickelt. Erkennen Sie Trends, bevor sie in den Statistiken sichtbar werden. So einfach geht’s: QR-Code scannen, automatische Anmelde-Mail abschicken, fertig. Die monatliche Teilnahme dauert keine 5 Minuten – Sie klicken nur die zutreffenden Aussagen an.Machen Sie mit. Ihre Stimme macht den Unterschied. Autor: Robin Cunningham, Volkswirt, robin.cunningham@bulwiengesa.de
Comeback statt Krise: Warum der deutsche Einzelhandel wieder wächst

Seit 2018 analysiert bulwiengesa kontinuierlich die Entwicklung der wichtigsten Einzelhandelsbranchen für den HAHN Retail Real Estate Report. Die achte Ausgabe unserer Kooperation zeigt: Der deutsche Einzelhandel durchlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel – mit klaren Gewinnern und Verlierern. Expansionswelle nach Jahren der Zurückhaltung Nach den zurückliegenden Krisenjahren kehrt der deutsche Einzelhandel zu offensiver Wachstumsstrategie zurück. 61 Prozent der Einzelhändler planen bis Jahresende eine Ausweitung ihres Filialnetzes – der höchste Wert seit sieben Jahren. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen, die Standorte schließen wollen, auf nur noch 17 Prozent gesunken. Diese Zahlen unterstreichen eine fundamentale Verschiebung in der Branchenstrategie: Statt defensiver Konsolidierung steht wieder offensives Wachstum im Fokus. Lebensmittel- und Drogeriehandel: Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort Unsere detaillierte Analyse des Food- und Near-Food-Segments zeigt die anhaltende Dynamik dieser Bereiche. Der Lebensmitteleinzelhandel wuchs 2024 nominal um 3,0 Prozent bei einem realen Plus von 0,9 Prozent. Die Gesamtausgaben für Lebensmittel und Drogeriewaren erreichten erstmals knapp 300 Milliarden Euro. Drogeriemärkte erweisen sich als die klaren Gewinner des Strukturwandels. Sie steigerten ihren Marktanteil auf 10,6 Prozent und beschleunigten ihre Expansion sogar: Mit 65 neuen Standorten wuchsen sie deutlich dynamischer als im Vorjahr (+33 Standorte). Die Gesamtzahl erreichte 5.258 Märkte. Bemerkenswert ist die Verschiebung zwischen den Betriebstypen: Discounter büßten erstmals seit Längerem Marktanteile ein (42,0 vs. 42,4 Prozent), während Verbrauchermärkte auf 24,6 Prozent zulegten. Die SB-Warenhäuser schrumpften auf nur noch 8,4 Prozent – der am schnellsten rückläufige Betriebstyp. Bei den Unternehmen behält EDEKA mit 78,3 Milliarden Euro die Spitzenposition (+2,6 Prozent), gefolgt von der Schwarz Gruppe (+2,3 Prozent). REWE erzielte mit +4,5 Prozent das höchste Wachstum unter den Top 3. Non-Food: Spezialisierte Discounter boomen, Traditioneller Handel kämpft Der Nonfood-Discounter-Markt erlebt eine bemerkenswerte Transformation. Spezialisierte Anbieter wie Action, Tedi und Woolworth profitieren sowohl vom Rückgang der SB-Warenhäuser als auch von der Verlagerung der Nonfood-Einkäufe weg von den Lebensmitteldiscountern. Die Zahlen sind eindeutig: Die Ausgaben bei spezialisierten Discountern stiegen von 2,6 auf 3,2 Milliarden Euro (+23 Prozent), während Aldi und Lidl von 4,0 auf 3,5 Milliarden Euro (-12,5 Prozent) verloren. Action eröffnete im Juni 2025 seinen 600. deutschen Markt, Tedi überschritt erstmals die Drei-Milliarden-Euro-Umsatzmarke und plant bis 2029 europaweit 5.000 Standorte. Woolworth wuchs auf über 800 deutsche Filialen und überschritt die Ein-Milliarde-Euro-Umsatzmarke. Textilhandel: Polarisierung zwischen Gewinnern und Verlierern Der deutsche Textileinzelhandel blieb 2024 mit 67,5 Milliarden Euro stabil, zeigt aber deutliche strukturelle Verschiebungen. Während der stationäre Fachhandel um 0,9 Prozent sank, wuchs der Online-Handel um 1,6 Prozent. Überraschend: Der Lebensmittelhandel erreichte 5 Prozent Marktanteil bei Textilien (+4,5 Prozent) und ist damit der dynamischste Vertriebskanal. Die Branche zeigt sich ambivalent: Inditex/Zara erzielte 7,5 Prozent Umsatzwachstum, New Yorker einen Rekordumsatz von 3,8 Milliarden Euro. Demgegenüber kämpfen mittelständische Standardanbieter mit enormem Druck, was sich in anhaltend hohen Insolvenzraten zeigt. Sport- und Elektronikhandel: Konsolidierung und neue Strategien Nach den Corona-Boomjahren normalisiert sich der Sport- und Outdoorhandel bei 10,7 Milliarden Euro Umsatz (-2,0 Prozent). Decathlon festigte seine Marktstellung mit 1,17 Milliarden Euro (+2,1 Prozent) und plant 60 neue Filialen bis 2027. Der Elektrohandel verzeichnete einen Umsatzrückgang von etwa 1 Prozent auf circa 75 Milliarden Euro. Ceconomy (MediaMarkt/Saturn) bleibt mit 11,66 Milliarden Euro Branchenprimus, während Coolblue die beste Wachstumsstory erzählt und Deutschland bis 2029 zum umsatzgrößten Markt ausbauen möchte. Investoren kehren zurück – Fokus auf Nahversorgung Parallel zur operativen Erholung im Einzelhandel stabilisiert sich auch der Investmentmarkt. 39 Prozent der institutionellen Investoren planen wieder Zukäufe bei Handelsimmobilien – ein deutlicher Anstieg gegenüber 27 Prozent im Vorjahr. Die Präferenz liegt klar auf Nahversorgungsimmobilien: lebensmittelgeankerte Fachmarktzentren, Supermärkte und Discounter, Verbrauchermärkte sowie SB-Warenhäuser stehen ganz oben auf der Wunschliste. Diese Formate überzeugen durch ein attraktives Rendite-Risiko-Profil. Fazit: Transformation statt Niedergang Unsere achte Branchenanalyse für den HAHN Report zeigt: Der deutsche Einzelhandel befindet sich nicht im Niedergang, sondern in einer fundamentalen Transformation. Erfolg haben Unternehmen, die sich spezialisieren, kundennah positionieren und konsequent in ihre Formate investieren. Die Gewinner sind klar erkennbar: Drogeriemärkte, spezialisierte Discounter und digital-affine Anbieter mit starkem stationärem Fundament. Die Verlierer finden sich vor allem unter den traditionellen, wenig differenzierten Anbietern. E-Commerce-Entwicklung: Der Onlinehandel normalisiert sich mit einem prognostizierten Wachstum von 4,1 Prozent auf 92,4 Milliarden Euro. Der E-Commerce-Anteil steigt auf 13,6 Prozent. Seit 2007 wuchs der Online-Umsatz um beeindruckende 754 Prozent bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 12,6 Prozent. Smart Stores erobern den ländlichen Raum: Seit 2019 expandierten Smart Store-Konzepte auf rund 600 Märkte (Stand Mitte 2025). Diese 24/7-Märkte mit Self-Checkout oder Grab & Go-Technologie erschließen wirtschaftlich rentabel nachfrageschwache ländliche Standorte. Downloads HAHN Retail Real Estate Report 2025/2026 Hinweis: Auf Wunsch senden wir Ihnen den Report auch in der Printversion zu. Sprechen Sie uns gerne an. Weitere Infos auch auf der Website der Hahn AG. Ansprechpartner: Dr. Joseph Frechen, Bereichsleiter Einzelhandel und Niederlassungsleiter Hamburg, joseph.frechen@bulwiengesa.de und Lena Nanninga, Senior Consultant Einzelhandel, lena.nanninga@bulwiengesa.de. Quelle: Hahn Gruppe Dr. Joseph Frechen bei der Vorstellung des HAHN Report. Quelle: bulwiengesa gedruckte Exemplare des Retail Real Estate Reports 2025/2026
Wenig Bewegung am deutschen Immobilienmarkt

Zum elften Mal präsentiert bulwiengesa die umfassende Analyse der deutschen Immobilienmärkte. Die Ergebnisse der diesjährigen 5% Studie zusammen mit ADVANT Beiten zeigen: Der deutsche Immobilienmarkt ist von einer weitgehenden Stagnation geprägt. Parallel dazu gewinnen Nischensegmente an Attraktivität. Der Markt belohnt zunehmend professionelles Asset-Management und Spezialkenntnisse – ein Trend, der die Spreu vom Weizen trennt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick Gewerbeimmobilien: Unsicherheit blockiert den Markt Der Gewerbeimmobilienmarkt verharrt weiterhin in einer ausgeprägten Abwartehaltung. Besonders im Büromarkt löst sich die Unsicherheit nicht auf. „Die Fragezeichen bezüglich der zukünftigen Nachfrage nach Büroflächen und des CapEx-Bedarfs bei Beständen aufgrund des gestiegenen energetischen Sanierungsbedarfs bleiben bestehen.“ Sven Carstensen, Vorstand bulwiengesa AG In A-Märkten zeigen Büroimmobilien mit 3,91% IRR eine leichte Entspannung um 21 Basispunkte, doch der Transaktionsmarkt bleibt fragmentiert. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern klaffen oft nach wie vor weit auseinander. Produktionsimmobilien führen Renditeranking an Produktionsimmobilien stehen wieder an der Spitze des Renditerankings der Studie. Mit einem IRR-Basiswert von 6,14% bieten sie Investoren überdurchschnittliche Perspektiven, erfordern jedoch spezialisiertes Management-Know-how und sind eng mit konjunkturellen Schwankungen verknüpft. Die Core-Spanne erstreckt sich dabei von 4,83% bis 7,51%. Logistik erreicht erstmals 5%-Marke Moderne Logistikimmobilien haben 2025 die symbolische 5%-Schwelle überschritten und erreichen einen IRR-Basiswert von 4,93% – ein deutlicher Anstieg um rund 60 Basispunkte. Die Mietsteigerungen lagen leicht über dem Vorjahr, wodurch sich selektiv gute Einstiegschancen ergeben. Die Core-Spanne erstreckt sich von 3,66% bis 5,23%. Trotz des eingetrübten wirtschaftlichen Gesamtumfelds bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Logistikimmobilien stabil, wobei die Qualität zunehmend zum entscheidenden Faktor wird. Wohnen: Stabiles Umfeld bei erhöhtem Investoreninteresse Bei Wohnimmobilien zeigt sich ein stabiles Renditebild ohne dramatische Bewegungen. A-Märkte verzeichnen mit 2,8% IRR einen geringfügigen Rückgang von 15 Basispunkten, während B-Märkte (3,01% IRR) und Universitätsstädte (3,24% IRR) leicht zulegen. „Das Interesse an Wohninvestments hat im Jahr 2025 deutlich zugelegt – insbesondere auch außerhalb der A-Märkte“, berichtet Carstensen. „Dieser Trend dürfte sich fortsetzen.“ Bei einer aktuellen Inflation von 2-2,5% bleiben Wohnimmobilien grundsätzlich eine attraktive Anlagealternative, wobei sich das Investoreninteresse zunehmend auch auf sekundäre Märkte ausweitet. Microliving: Profiteur des Wohnraummangels Möblierte Apartments verzeichnen eine positive Entwicklung mit IRR-Werten von 4,11% in A-Städten und 4,32% in B-Städten. Der anhaltende Wohnraummangel in deutschen Städten schafft kontinuierliche Nachfrage nach diesen flexiblen Wohnlösungen. Core-Matrix, Quelle: bulwiengesa Weitere Assetklassen im Detail Logistikimmobilien: Deutlicher Aufschwung Moderne Logistikimmobilien verzeichnen mit 4,93% IRR einen deutlichen Anstieg um 50 Basispunkte. Die Core-Spanne erstreckt sich von 3,66% bis 5,23%. Trotz des eingetrübten wirtschaftlichen Umfelds bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Objekten stabil. Hotelimmobilien: Kontinuierliche Erholung Hotels zeigen eine positive Entwicklung mit Basiswerten zwischen 4,49% und 4,87% für 2- bis 4-Sterne-Häuser. Die Auslastungszahlen und Zimmerpreise haben sich auf robustem Niveau eingependelt, wobei die Performance stark vom Betreiber abhängt. Einzelhandel: Lebensmittel als Stabilitätsanker Fachmarktzentren mit Lebensmittelfokus bleiben bei 4,34% IRR konstant nachgefragt. Shoppingcenter zeigen sich mit 4,89% stabil, werden jedoch meist nur mit Umnutzungsoptionen gehandelt. Non-Core-Segment: Chancen für Spezialisten Für renditeorientierte Investoren eröffnen sich im Distressed-Segment zunehmend Chancen, während institutionelle Anleger diese Objekte aufgrund mangelnder ESG-Konformität meiden. „Renditeorientierte Investoren finden im Distressed-Immobiliensegment zunehmend attraktive Chancen. Die zentrale Herausforderung wird sein, zu identifizieren, welche notleidenden Immobilien sich überhaupt noch für den institutionellen Markt aufbereiten lassen.“ Klaus Beine und Florian Baumann, beide Partner ADVANT Beiten Büroimmobilien im Non-Core-Bereich können bis zu 10% IRR erreichen, bergen jedoch auch Totalausfallrisiken. Erfolgreich sind dabei vor allem Investoren mit ausgeprägter technischer Managementkompetenz. Unternehmensimmobilien: Stabile Alternative zu klassischen Investments Unternehmensimmobilien etablieren sich als nachhaltige Alternative: Diese managementintensiven Assetklassen zeichnen sich durch stabile Cashflows und hohe Nutzungsflexibilität aus. Methodische Grundlage Die Studie basiert auf einer Monte-Carlo-Simulation mit 1.000 Berechnungsdurchläufen und analysiert die interne Verzinsung (IRR) verschiedener Assetklassen bei einer angenommenen Haltedauer von zehn Jahren. Untersucht wurden 127 Büromärkte sowie 68 Wohnungsmärkte in Deutschland. Core-Immobilien werden dabei als Investments mit stabiler Vermietungssituation und nachhaltigen Lageparametern definiert, während Non-Core-Investments ein erhöhtes Risikoprofil mit entsprechend höheren Performancemöglichkeiten aufweisen. Fazit: Differenzierung als Schlüssel zum Erfolg Die 5% Studie 2025 verdeutlicht: Der deutsche Immobilienmarkt ist erwachsen geworden. Pauschale Markteinschätzungen werden der aktuellen Realität nicht mehr gerecht. Erfolgreiche Immobilieninvestments erfordern heute eine differenzierte Betrachtung, spezialisiertes Know-how und die Bereitschaft, auch abseits etablierter Pfade zu investieren. Der Markt honoriert Qualität und professionelles Management – eine Entwicklung, die Deutschland als Investitionsstandort langfristig stärkt und neue Chancen für spezialisierte Akteure schafft. Am 01.10. fand zu diesen Ergebnissen ein Webinar statt, in dem Praktiker diese Zahlen durchsprechen und ihre Sicht auf den Markt darlegten. Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie auf YouTube: https://youtu.be/dvypQ0AK0CM Die Präsentationsfolien können Sie hier nebst der Pressemitteilung zur Studie finden. Ansprechpartner: Anna Wolfgarten, Consultant bei bulwiengesa, anna.wolfgarten@bulwiengesa.de und Sven Carstensen, Vorstand, sven.carstensen@bulwiengesa.de Downloads Pressemiteilung zur 5% Studie von bulwiengesa und ADVANT Beiten 5% Studie 2025 – Wo Investieren sich noch lohnt Präsentation 5% Studie 2025 Webinar
Die 5 %-Studie 2023 – wo investieren sich noch lohnt

Für die 5 %-Studie 2023 hat bulwiengesa erneut die Renditepotenziale (IRR) auf den deutschen Immobilienmärkten untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse: Die 5 %-Studie bietet bereits seit 2015 einen kompakten Marktüberblick und liefert einen neuen Ansatz bei der Beschreibung von Immobilienmärkten. Sie untersucht die Performanceerwartungen der wichtigsten Assetklassen, die aktuell den deutschen Investmentmarkt dominieren: Auf Youtube können Sie die Aufzeichnung des Webinars vom 26.10.23 sehen, in dem wir gemeinsam mit Partnern aus der Praxis die Studienergebnisse vorgestellt haben. Ansprechpartnerin: Anna Wolfgartenwolfgarten@bulwiengesa.deTel. +49 89 23 23 76 48 Downloads Die 5 %-Studie 2023 Pressemitteilung Präsentation Webinar 26.10.2023
Erdgeschosse 5.0

Engagierte Projektentwickler, die Bundesstiftung Baukultur und das Analyseunternehmen bulwiengesa haben im Jahr 2019 die Studie Erdgeschosse 4.0 vorgelegt. Verschiedene neue Aspekte in der aktuellen „Bauwende“ sowie zwei vertiefende Workshops in der Gruppe führten zu weiteren wichtigen Faktoren und Zusammenhängen für den Erfolg vitaler Erdgeschosse. Diese sind nun in der Kurzstudie Erdgeschosse 5.0 zusammengefasst. Ansprechpartner: Dr. Joseph Frechenfrechen@bulwiengesa.de Downloads Studie Erdgeschosse 5.0 Pressemitteilung
Highstreet Report 2023

Besatzstrukturen und deren Veränderungen oder Bestand spiegeln aktuelle Entwicklungen und sind gleichzeitig ein Maßstab für mögliche Perspektiven. Bereits seit 2020 beleuchten wir für CT Real Estate Partners GmbH & Co. KG jährlich deutsche Highstreets. Dafür analysieren wir die Besatzstrukturen von 141 Highstreets, nehmen aktuelle Trends unter die Lupe und diskutieren Praxis und Vision in den Innenstädten. Wir fragten bereits „What’s next?“, „And now?“ und „What’s changed?“. Im aktuellen Report 2023 sind erneut Fakten zu Veränderungen bei den Besatzstrukturen und Filialisierungsgraden dargestellt und Konzeptideen aufbereitet. Die nächste Ausgabe erscheint im September 2024. Ansprechpartnerin: Lena Finkel.finke@bulwiengesa.de Downloads Highstreet Report 2023
US Multifamily Monitor 1. Halbjahr 2024

Das Fokusthema dieser Ausgabe ist dem Wohnungsneubau gewidmet. Das US-Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 mit 2,5 % im internationalen Vergleich stark gewachsen, die Inflationsrate konnte auf aktuell 3,2 % reduziert werden. Der Einsatz erneuerbarer Energien führt zu einer Anziehung von internationalen Investitionen in die USA. Folglich besteht ein erheblicher Bedarf an Personal. Dabei ist bei einer Arbeitslosenquote von lediglich 3,5 % bereits jetzt nahezu Vollbeschäftigung gegeben. Die Voraussetzung für die Ansiedlung von Produktionsstätten und Unternehmen ist die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Dem Wohnungsangebot kommt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle zu. Allerdings haben die hohen Hypothekenzinsen und die Zurückhaltung der Banken in der Kreditvergabe zu einem starken Rückgang von Transaktionen und Preisen geführt, insbesondere bei Gewerbeimmobilien. Der Wohnungssektor hat sich was Wertstabilität und Neubauaktivität betrifft, relativ gut behauptet. Allerdings werden aktuell viele Projektplanungen und Baubeginne verschoben. Ansprechpartner: Felix Embacherembacher@bulwiengesa.deTel.: +49 89 23 23 76 22 Downloads US Multifamily Monitor
Die 5 %-Studie 2024 – wo investieren sich noch lohnt

Für die 5 %-Studie 2024 hat bulwiengesa erneut die Renditepotenziale (IRR) auf den deutschen Immobilienmärkten untersucht. Die Studie ermittelt die wahrscheinliche interne Verzinsung (IRR) einer Investition bei einer angenommenen Haltedauer von zehn Jahren. Damit können jährliche Renditen für Investitionen berechnet und die Ertragsaussichten verschiedener Assetklassen gegenübergestellt werden. Die wichtigsten Ergebnisse: Die 5 %-Studie bietet bereits seit 2015 einen kompakten Marktüberblick und liefert einen neuen Ansatz bei der Beschreibung von Immobilienmärkten. Sie untersucht die Performanceerwartungen der wichtigsten Assetklassen, die aktuell den deutschen Investmentmarkt dominieren: Hier finden Sie alle Infos zu den –> Veranstaltungen, auf denen wir Studienergebnisse vorstellen. Ansprechpartnerin: Anna Wolfgartenwolfgarten@bulwiengesa.deTel. +49 89 23 23 76 48 Downloads 5 %-Studie 2024 5 percent study 2024 Pressemitteilung
Deutsche Innenstädte zeigen bemerkenswerte Stabilisierung

Die deutschen Innenstädte haben sich nach Jahren tiefgreifender Veränderungen deutlich stabilisiert. Das zeigt der aktuell veröffentlichte Highstreet Report 2025, den bulwiengesa zum sechsten Mal in Folge im Auftrag der Columbia Threadneedle erstellt hat und dafür die Entwicklung der A-Lagen in 100 deutschen Städten analysiert. Trendwende: Highstreets legen wieder zu Die Ergebnisse überraschen: Entgegen vieler Prognosen zeigen die deutschen Highstreets bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Während innerstädtische Shopping-Center weiter Läden verloren (-2,6% oder 171 Stores), konnten die eigentlichen Highstreets sogar wieder zulegen (+0,5% auf 8.921 Stores). Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt: Erstmals seit Beginn der Erhebung 2020 steigt die Zahl der Geschäfte in den klassischen Einkaufsstraßen wieder an. Gastronomie wird zum Frequenztreiber Der Strukturwandel hin zu mehr Erlebnis- und Aufenthaltsqualität spiegelt sich deutlich in den Zahlen wider. Die Gastronomie erreichte 2025 einen Anteil von 15,8 Prozent aller Stores (+3% gegenüber Vorjahr). Mit 2.413 Geschäften ist sie inzwischen die zweitgrößte Warengruppe in den deutschen Innenstädten. Dieser Trend zeigt sich auch im Besucherverhalten: 40 Prozent der Innenstadtbesucher kommen gezielt wegen der Gastronomie – ein signifikanter Anstieg gegenüber nur 24 Prozent im Jahr 2020. Neue Player als Frequenzbringer Die Analyse identifiziert klare Gewinner des Strukturwandels: Discountierende Multisortimenter wie Woolworth (+27 Stores) expandieren stark. Woolworth, Tedi und Action betreiben zusammen inzwischen 112 Stores in deutschen Innenstädten – ein Plus von 49 Läden seit 2020. Diese Unternehmen übernehmen faktisch die Rolle der traditionellen Warenhäuser als Frequenzbringer und Ankermieter. Auch in der Gastronomie etablieren sich neue Konzepte: Die erst 2022 gegründete Kette Cinnamood ist bereits mit 18 Standorten vertreten. RIWIS MacroScore für präzisere Standortbewertung Für den Highstreet Report 2025 nutzt bulwiengesa erstmals den neuen RIWIS MacroScore. Das datenbasierte Modell bewertet Immobilienstandorte anhand von 22 Indikatoren aus vier Kategorien: Markt, Ökonomie, Soziodemografie und Infrastruktur. Die 100 untersuchten Städte werden entsprechend ihrer Scores in fünf Gruppen eingeteilt. Die detaillierte Städteanalyse offenbart erhebliche regionale Disparitäten: Während Hannover mit 78,7 Prozent den höchsten Filialisierungsgrad aufweist, liegen andere Städte deutlich darunter. Fazit: Transformation statt Niedergang Die Studie zeigt: Die deutschen Innenstädte durchlaufen eine Transformation zu multifunktionalen Erlebnisräumen. Wer bereit ist, neue Wege zu gehen und innovative Konzepte zu unterstützen, kann urbane Räume voller Leben schaffen. Alle detaillierten Ergebnisse und interaktive Datenauswertungen finden Sie auf der Webseite von Columbia Threadneedle. CT Investments am Standort München hat in Zusammenarbeit mit bulwiengesa ein interaktives Tool in RIWIS entwickelt, das einen Überblick über die Mieter- und Besatzstrukturen der deutschen Highstreets bietet: https://app.riwis.de/features/highstreet-report/main Den Report zum Download finden Sie in unserer Rubrik „Publikationen“. Ansprechpartner: Dr. Joseph Frechen, Bereichsleiter Einzelhandel und Niederlassungsleiter Hamburg, joseph.frechen@bulwiengesa.de,Lena Nanninga, Senior Consultant Einzelhandel, lena.nanninga@bulwiengesa.de und Johanna Bretthauer, Consultant Einzelhandel, johanna.bretthauer@buwliengesa.de










