Nachhaltigkeit im Fokus: Digitale Instrumente für das zirkuläre Bauen

Der gewerbliche Immobilienmarkt in Berlin bleibt anspruchsvoll. Der Büroflächenumsatz sank 2025 auf 490.000 qm (–16 % ggü. 2024), die Leerstandsquote stieg auf 8,6 %. Gleichzeitig erreichte die Spitzenmiete 46,00 Euro/qm, während die Nettoanfangsrendite stabil bei 4,4 % verharrte. Im Industrialmarkt wurden 333.000 qm fertiggestellt (+5 %), der Flächenumsatz legte deutlich auf 327.000 qm zu (+51 %). Vor diesem Hintergrund rückt das Thema Nachhaltigkeit weiter in den Fokus – nicht zuletzt aufgrund steigender regulatorischer Anforderungen auf EU-Ebene. Zwei Kennzahlen verdeutlichen den Handlungsdruck: 75 % der Gebäude in Europa gelten als nicht energieeffizient, jährlich werden in Deutschland rund 110 Mio. Tonnen Beton verbaut. Der Marktbericht 01/2026 der Berliner Sparkasse und bulwiengesa beleuchtet daher digitale Instrumente wie den digitalen Gebäudezwilling und den Gebäuderessourcenpass. Digitale Zwillinge ermöglichen eine lebenszyklusübergreifende Datenerfassung und -analyse. Angesichts von rund 51,6 Mio. Gebäuden in Deutschland und einem geschätzten Materialbestand von 20,8 Mrd. Tonnen liegt hier erhebliches Optimierungspotenzial – insbesondere vor dem Hintergrund einer erforderlichen Sanierungsquote von etwa 2 % pro Jahr. Ergänzend schafft der Gebäuderessourcenpass Transparenz über verbaute Materialien und gebundenes CO₂ und unterstützt den Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Den vollständigen Marktbericht „Nachhaltigkeit – Digitale Helfer für das Zirkuläre Bauen“ mit detaillierten Marktdaten zu Büro-, Logistik- und Wohnungsmarkt sowie umfassenden Analysen zu Zertifizierungssystemen finden Sie auf der Webseite der Berliner Sparkasse. Ansprechpartnerin: Nicole Tietze, Senior Consultant im Bereich Gewerbeimmobilien, nicole.tietze@bulwiengesa.de
Zwölf Mal in Folge!

Wir konnten erneut unsere Spitzenposition verteidigen! Zum zwölften Mal in Folge hat bulwiengesa den Diamanten für die stärkste Marke der Immobilienwirtschaft in der Kategorie Analysts & Appraisers für Deutschland gewonnen. Wir sind mit dauerhaft über 90 Punkten erneut vor starken und großen Mitbewerbern platziert. Die Ergebnisse basieren auf einer umfassenden Befragung des European Real Estate Brand Institutes. 120.000 Branchenexperten aus 45 Märkten wurden zu 1600 Marken aus 21 Teilbranchen befragt, mehr als 9.000 Fragebögen ausgewertet. Wir danken allen Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen und allen Kolleginnen und Kollegen für ihr krisenfestes Engagement! Ansprechpartnerin: Birgit Haase, Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing, Tel. 030-278768-24, birgit.haase@bulwiengesa.de
Strategischer Ausbau: DKB wird Partner für den Development Monitor

Der Immobilienmarkt steht vor komplexen Herausforderungen. Umso wichtiger ist eine valide Datengrundlage, die nicht nur Volumina abbildet, sondern auch die Realisierbarkeit von Projekten beleuchtet. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, die Deutsche Kreditbank AG (DKB) als neuen strategischen Partner für den Development Monitor begrüßen zu dürfen. Damit verstärkt die DKB die bereits erfolgreiche Kooperation mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. Ziel dieser erweiterten Allianz ist es, den Development Monitor kommunikativ und fachlich um kritische Themen wie Bauqualitäten, Baukosten und Förderungen zu ergänzen. Datenpower trifft Finanzierungsexpertise Der Development Monitor ist als spezialisiertes Modul fest in unsere Immobiliendatenbank RIWIS integriert. Mit tagesaktuellen Daten zu über 22.900 Bauvorhaben bietet er die umfangreichste Übersicht über den deutschen Projektentwicklermarkt. Durch den Beitritt der DKB wird diese Perspektive nun massiv um die Finanzierungs- und Förderseite gestärkt. Holger Kuball, Leiter Wohnungs- und Tourismuswirtschaft bei der DKB, betont: „Unser Ziel ist es, Maßnahmen zu begleiten, die die Realisierung von Projekten trotz gestiegener Kosten und veränderter Rahmenbedingungen wieder ermöglichen“. Für bulwiengesa ist dieser Schritt ein konsequenter Ausbau des Ziels, die Transparenz am Bau zu erhöhen und datenbasierte Diskussionen zur Zukunft des Sektors anzustoßen. Transparenz für Ihren Marktvorteil Für Nutzer von RIWIS bedeutet die Kooperation eine noch tiefere Einordnung der Marktbewegungen. Gerade in Zeiten, in denen Baustarts verzögert werden und die Finanzierung zum Nadelöhr geworden ist, liefert der Development Monitor die notwendigen Fakten, um Chancen und Risiken präzise zu bewerten. Download der Pressemitteilung: Downloads Pressemitteilung bulwiengesa Development Monitor neuer Partner DKB Ansprechpartnerin: Birgit Haase, Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing bei bulwiengesa, birgit.haase@bulwiengesa.de
Light Industrial im Fokus: Flexible Flächen für Zukunftsbranchen

Nach dem ersten Teil unserer gemeinsamen Kurzstudie mit der Berlin Hyp zur Assetklasse Industrial mit Schwerpunkt Logistik widmet sich Teil 2 dem Subtyp Light Industrial. Die Studie „Light Industrial im Fokus: Marktumfeld, Standorte und Zukunftschancen“ zeigt, warum dieses Segment zunehmend strategische Bedeutung gewinnt. Light Industrial-Immobilien sind meist urban oder stadtnah gelegen und kombinieren Produktion, Lager, Büro- und Serviceflächen. Die hohe Nutzungsflexibilität sowie eine diversifizierte, häufig mittelständische Mieterstruktur sorgen für stabile Cashflows – erfordern jedoch ein aktives Asset Management. Der deutsche Markt zählt zu den führenden in Europa. Die Neubautätigkeit ist seit 2015 deutlich gestiegen, für 2026 wird ein weiterer Anstieg der Fertigstellungen erwartet. Gleichzeitig bleibt die Flächennachfrage robust, getragen vom Verarbeitenden Gewerbe, E-Commerce und technologieorientierten Branchen. Steigende Spitzenmieten in den vergangenen Jahren unterstreichen die Attraktivität des Segments. Ein zentrales Thema ist die Transformation industrieller Standorte. Sinkende Beschäftigtenanteile im Verarbeitenden Gewerbe setzen Flächen frei und erhöhen das Potenzial für Brownfield-Entwicklungen. Politische Ziele zur Reduktion des Flächenverbrauchs verstärken diesen Trend. Besonders Life Science, aber auch Batterietechnologie, Robotik oder Umweltwirtschaft benötigen hybride Flächenstrukturen – ein ideales Profil für Light Industrial. Fazit: Light Industrial positioniert sich als zukunftsfähige Assetklasse an der Schnittstelle von Industrie, Logistik und Wissensökonomie – mit differenzierten regionalen Chancen und langfristigem Entwicklungspotenzial. Die vollständige Studie Detaillierte Analysen zu allen Logistik-Clustern, fundierte Einblicke in das Potenzial des Verteidigungssektors und einen umfassenden Marktüberblick finden Sie in der vollständigen Kurzstudie: https://www.berlinhyp.de/de/newsroom/publikationen Ansprechpartner: Daniel Sopka, Consultant im Bereich Logistik- und Unternehmensimmobilien, daniel.sopka@bulwiengesa.de und Nicole Tietze, Senior Consultant im Bereich Gewerbe- und Büroimmobilien, nicole.tietze@bulwiengesa.de
Bestandstransformation bleibt zentral – Umnutzungen gewinnen an Bedeutung

Die Transformation von Bürobeständen gewinnt weiter an Dynamik. Das zeigt der aktuelle apoprojekt-Bestandskompass, den apoprojekt gemeinsam mit bulwiengesa veröffentlicht hat. Analysiert wurden Kernsanierungen von Bürogebäuden in den sieben deutschen A-Städten sowie in Leipzig und Nürnberg. Ergebnis: Zwischen 2020 und 2028 werden rund 2,8 Mio. m² Bürofläche modernisiert – ein weiterhin hohes Niveau trotz schwieriger Marktbedingungen. Gleichzeitig stehen die Büromärkte unter strukturellem Anpassungsdruck. Sinkende Flächennachfrage, hohe Fertigstellungszahlen und freigegebene Mietflächen lassen die Leerstandsquoten steigen, während der Bedarf an qualitativ hochwertigen und ESG-konformen Flächen zunimmt. Sanierungen im Bestand gewinnen deshalb weiter an Bedeutung, insbesondere in zentralen Lagen. Parallel rückt die Umnutzung von Büroflächen stärker in den Fokus. Vor allem Wohnnutzungen, Hotels oder Apartments zählen zu den häufigsten Konversionsformen – und können dazu beitragen, Leerstände zu reduzieren und gleichzeitig dringend benötigte Nutzungen in den Städten zu schaffen. IIm Webinar zum Bericht haben wir diese Ergebnisse zusammen mit unserem Partner apoprojekt sowie einem Gast von Centralis Immobilien vorgestellt und eingeordnet. Die Aufnahme finden auf YouTube unter diesem Link: https://youtu.be/5mrEeU50yAc Downloads apoprojekt Bestandskompass, 4. Ausgabe – Webinar-Folien apoprojekt Bestandskompass, 4. Ausgabe – Presseinformation Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Seite von apoprojekt. Ansprechpartnerin: Nicole Tietze, Senior Consultant im Bereich Büroimmobilien bei bulwiengesa, nicole.tietze@bulwiengesa.de
RIWIS Daten-Update Q1 2026: Kontinuierlich aktualisierte Marktdaten für fundierte Analysen

Im ersten Quartal 2026 wurden in RIWIS erneut zahlreiche Marktdaten aktualisiert und sukzessive eingespielt. Der Fokus liegt dabei nicht auf punktuellen Releases, sondern auf einer kontinuierlichen Datenpflege und -erweiterung – ein zentraler Bestandteil des bulwiengesa-Ansatzes für belastbare Immobilienmarktanalysen. Kontinuierliche Updates statt starrer Veröffentlichungszyklen RIWIS wird fortlaufend mit neuen Daten versorgt. Bereits im März sind erste umfassende Updates live gegangen, weitere folgen im Verlauf des Quartals. Nutzer profitieren dadurch von einer durchgehend aktuellen Datengrundlage, die Marktentwicklungen zeitnah abbildet. Diese kontinuierliche Aktualisierung ist eng verknüpft mit der methodischen Expertise von bulwiengesa: Daten werden nicht nur erhoben, sondern validiert, modelliert und konsistent in bestehende Zeitreihen integriert. Schwerpunkt Q1: Wohnen 2025 im Detail Ein zentraler Bestandteil der aktuellen Updates liegt im Segment Wohnen: Gerade im Zeitvergleich wird die Aussagekraft der Daten deutlich: So lassen sich beispielsweise Mietentwicklungen zwischen 2020 und 2025 präzise nachvollziehen. Ergänzend bietet der Erschwinglichkeitsindex eine fundierte Einordnung, wie sich die Leistbarkeit von Wohnraum regional verändert hat. Interaktive Auswertungen, etwa über thematische Karten, ermöglichen zusätzlich eine visuelle Analyse dieser Entwicklungen. Gegenüberstellung Entwicklung durchschn. Mieten im Bestand, links: 2017-2020, rechts: 2022-2025 Gegenüberstellung Entwicklung durchschn. Mieten im Bestand, links: 2017-2020, rechts: 2022-2025 Weiterentwicklung der Modelle: Prospect Wohnen Neben den klassischen Marktdaten wurde auch die Modellbasis weiterentwickelt: Das Prospect Wohnen Modell wurde neu trainiert und ist ab sofort mit aktualisiertem Datenstand in RIWIS verfügbar. Damit werden Miet- und Kaufpreislogiken auf eine noch robustere analytische Grundlage gestellt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Modelle stellt sicher, dass auch komplexe Marktmechanismen realitätsnah abgebildet werden. Updates für weitere Nutzungsarten, insbesondere Büro und Gewerbe, sind bereits in Vorbereitung. Aktualisierte Markttexte als analytische Einordnung Ergänzend zu den quantitativen Daten wurden auch die Markttexte in RIWIS vollständig überarbeitet und neu eingespielt. Diese liefern: Damit bietet RIWIS nicht nur Zahlen, sondern auch die notwendige Kontextualisierung für strategische Entscheidungen. Quartalsdaten und weitere Updates im Verlauf Neben den bereits veröffentlichten Inhalten werden im weiteren Quartalsverlauf zusätzliche Daten integriert, darunter: Fazit: Aktuelle Daten als Entscheidungsbasis Mit den Q1-Updates unterstreicht bulwiengesa den Anspruch, mit RIWIS eine laufend aktualisierte, methodisch fundierte Datenplattform bereitzustellen. Für Nutzer bedeutet das: Kontaktieren Sie uns bei Fragen jederzeit per E-Mail an sales@riwis.de
Initiative Bildungsimmobilien gestartet: Gemeinsame Plattform für mehr Transparenz und Zusammenarbeit

Bildungsimmobilien gewinnen seit Jahren an Bedeutung – als Teil der sozialen Infrastruktur ebenso wie im Immobilienmarkt. Gleichzeitig fehlt es vielfach an Transparenz, belastbaren Daten und abgestimmten Rahmenbedingungen zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteuren. Vor diesem Hintergrund hat bulwiengesa gemeinsam mit führenden Unternehmen der Branche die Initiative Bildungsimmobilien ins Leben gerufen. Mit einem Gründungstreffen im März 2026 hat die Initiative ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, Bildungsimmobilien stärker in den Fokus zu rücken und ihre Entwicklung langfristig zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere der Austausch zwischen öffentlicher Hand und Marktakteuren, die Verbesserung der Datenlage sowie die Erarbeitung gemeinsamer Impulse für Politik und Praxis. Ein wesentliches Merkmal der Initiative ist die breite Aufstellung der beteiligten Unternehmen: Zu den Gründungspartnern zählen unter anderem die Deutsche Kreditbank AG, Drees & Sommer, GSK Stockmann, HIH Projektentwicklung, Hemsö, LHI Group, LBBW Immobilien sowie mondial KVG. Sie bringen ihre Erfahrungen aus Planung, Finanzierung, Entwicklung und Betrieb von Bildungsimmobilien ein und engagieren sich bereits heute aktiv in diesem Segment. „Bildungsimmobilien sind ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Gleichzeitig fehlt es häufig an Transparenz und abgestimmten Rahmenbedingungen. Mit der Initiative schaffen wir eine Plattform für den Dialog und bündeln bestehendes Wissen, um die Weiterentwicklung des Segments aktiv zu unterstützen“, sagt Sven Carstensen, Geschäftsführer von bulwiengesa. bulwiengesa übernimmt die Koordination der Initiative und verantwortet unter anderem die Aufbereitung und Analyse von Marktdaten sowie die inhaltliche Begleitung von Studien und Kommunikationsformaten. Die Initiative ist offen für weitere Akteure – insbesondere auch aus dem öffentlichen Bereich –, die sich aktiv einbringen und die Zukunft von Bildungsimmobilien mitgestalten möchten. Presseinformation bulwiengesa Gründung Initiative Bildungsimmobilien Ansprechpartnerin: Jakob Nussbaum, Senior Real Estate Consultant bei bulwiengesa, jakob.nussbaum@bulwiengesa.de
Light Industrial Markt gewinnt weiter an Stabilität

Der Markt für Light Industrial Immobilien in Deutschland hat 2025 insgesamt deutlich an Stabilität gewonnen. Nach dem dynamischen Jahresauftakt verlor das Investmentgeschehen im zweiten Halbjahr zwar wieder etwas an Tempo, dennoch liegt das Gesamtjahresergebnis klar über dem Vorjahr. Vor allem Produktionsimmobilien bleiben die treibende Kraft des Marktes – sowohl auf Investorenseite als auch bei der Flächennachfrage. Mit einem Investmentvolumen von rund 1,61 Mrd. Euro übertraf der Markt das Vorjahresergebnis um mehr als ein Drittel. Im zweiten Halbjahr 2025 wurden rund 720 Mio. Euro investiert, nachdem das erste Halbjahr noch von einer besonders hohen Dynamik geprägt gewesen war. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits im Frühjahr sichtbar wurde: Nach der Phase ausgeprägter Zurückhaltung kehren Investoren schrittweise in den Markt zurück – allerdings deutlich selektiver als in früheren Marktzyklen. Quelle: bulwiengesa Produktionsimmobilien bleiben das prägende Segment Besonders gefragt bleiben Produktionsimmobilien. Sie stellten auch im zweiten Halbjahr die umsatzstärkste Objektkategorie und profitierten erneut von einem hohen Anteil an Eigennutzertransaktionen. Gerade in wirtschaftlich und industriell starken Regionen zeigt sich weiterhin eine stabile Nachfrage nach funktionalen und flexibel nutzbaren Flächen. Auffällig ist dabei die zunehmende Differenzierung innerhalb des Marktes: Moderne, ESG-konforme Objekte mit guter Drittverwendungsfähigkeit und verkehrsgünstiger Lage bleiben stark nachgefragt. Dagegen geraten spezialisierte oder technisch veraltete Immobilien zunehmend unter Druck. Die Spreizung zwischen hochwertigen und schwer repositionierbaren Objekten nimmt weiter zu. Süddeutschland behauptet Spitzenposition Regional konzentriert sich das Marktgeschehen weiterhin auf etablierte Industrie- und Wirtschaftsstandorte. Die Region Süd behauptete auch im zweiten Halbjahr ihre Spitzenposition beim Investmentvolumen. Besonders dort, wo industrielle Wertschöpfung, Fachkräfteverfügbarkeit und belastbare Infrastruktur zusammentreffen, bleibt das Interesse hoch. Der Verdichtungsraum Rhein-Ruhr gehört zwar weiterhin zu den wichtigsten Standorten des deutschen Light-Industrial-Marktes, verlor im Jahresverlauf jedoch etwas an Dynamik. Gleichzeitig zeigen sich in mehreren süddeutschen Märkten stabile Fundamentaldaten und eine konstant hohe Nachfrage nach modernen Flächen. Nutzer bleiben aktiv – trotz schwierigem Umfeld Auch auf dem Vermietungsmarkt setzte sich die Stabilisierung fort. Der Flächenumsatz lag im zweiten Halbjahr 2025 bei rund 1,29 Mio. qm und damit sowohl über dem ersten Halbjahr als auch über dem Vorjahreszeitraum. Viele Unternehmen agieren zwar weiterhin vorsichtig und treffen Standortentscheidungen unter schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Dennoch bleibt die Nachfrage nach modernen Produktions- und Gewerbeflächen hoch. Insbesondere mittelgroße und flexible Flächen gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig sorgten einzelne großvolumige Abschlüsse – unter anderem aus dem verteidigungsnahen Industriesektor – für zusätzliche Nachfrageimpulse. Renditen und Mieten stabilisieren sich Nach den starken Anpassungen der vergangenen Jahre bewegt sich der Markt inzwischen deutlich stabiler. Die Spitzenrenditen blieben im zweiten Halbjahr 2025 weitgehend unverändert. Auch die Mietentwicklung verläuft überwiegend seitwärts. Eine Ausnahme bilden weiterhin Flex Spaces. Moderne und multifunktionale Flächen in guten Lagen bleiben knapp und erzielen steigende Spitzenmieten. Insgesamt zeigt sich jedoch: Der Markt befindet sich zunehmend in einer Phase der Konsolidierung und differenzierten Preisbildung. Projektpipeline bleibt gut gefüllt Trotz schwieriger Finanzierungsbedingungen und anhaltender Unsicherheiten deutet die Projektpipeline für 2026 auf ein weiterhin hohes Fertigstellungsniveau hin. Produktionsimmobilien dominieren auch hier das Marktgeschehen. Gleichzeitig bleiben Baukosten, Finanzierung und wirtschaftliche Unsicherheiten zentrale Risikofaktoren für die weitere Entwicklung. Dennoch spricht vieles dafür, dass sich Light Industrial Immobilien zunehmend als resilienter Bestandteil des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes etablieren. Den vollständigen Marktbericht der INITIATIVE LIGHT INDUSTRIAL mit allen Kennzahlen, Analysen und Grafiken finden Sie hier: https://www.bulwiengesa.de/unternehmensimmobilien/de/berichte Ansprechpartner: Daniel Sopka daniel.sopka@bulwiengesa.de Tel. +49 40 42 32 22 29 Die Pressemitteilung zum Bericht finden Sie hier: Pressemitteilung bulwiengesa: Initiative Light Industrial zum 2.HJ 2025
Europäische Immobilienmärkte vergleichbar machen

Europäische Immobilienmärkte lassen sich nur dann belastbar bewerten, wenn Daten, Regionen und Kennzahlen vergleichbar sind. Im Anschluss an das BUILTWORLD-Webinar stellen wir vor, wie International Markets by bulwiengesa Research, Investment und Finanzierung mit europäischen Marktdaten unterstützt.
Development Monitor: Rund 125.000 geplante Wohnungen werden nicht wie erwartet realisiert

Auf Basis der aktuellen Daten aus dem Development Monitor haben wir den deutschen Projektentwicklungsmarkt zur Jahresmitte 2026 analysiert. Die Ergebnisse zeigen: Zwar wächst die erfasste Wohnpipeline leicht, doch von einer Bauwende kann noch keine Rede sein.










