Die Gesamtmietbelastung für Büroimmobilien in deutschen A-Städten ist seit 2016 drastisch gestiegen. Während die Aufmerksamkeit meist den Kaltmieten gilt, entwickeln sich die Betriebskosten zum entscheidenden Kostentreiber. Das zeigt die neue Gesamtmietbetrachtung von bulwiengesa in Zusammenarbeit mit der Bauakademie Unternehmensgruppe.
Betriebskosten steigen überproportional stark
Besonders dramatisch ist die Entwicklung im Spitzensegment: Hier haben sich die Betriebskosten in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt. Der Anteil der Betriebskosten an den Gesamtkosten erhöhte sich seit 2016 bis 2025 um circa sechs Prozentpunkte auf bis zu 21 Prozent in der Spitze.
Energiepreise und Lohn-Preis-Spirale als Haupttreiber
Als Haupttreiber der Kostensteigerungen identifiziert die Studie drei Faktoren: Den sprunghaften Anstieg der Energiepreise (Heizung) infolge des Ukraine-Kriegs, die inflationsbedingte Lohn-Preis-Spirale bei personalintensiven Facility Services sowie deutlich erhöhte Versicherungsprämien.
Die Kostenstruktur zeigt: 48 Prozent der Betriebskosten entfallen auf Facility Services, 30 Prozent auf Ver- und Entsorgung und 22 % auf die sonstigen Kosten. Immerhin 40% der Kosten lassen sich dabei durch intelligente Optimierung steuern.
Zertifizierung bringt keine Kostenvorteile
Obwohl über 65 Prozent der Büroflächen zertifiziert sind, entstehen dadurch keine Betriebskostenvorteile. ESG-konforme Gebäude kosten in der Bewirtschaftung nicht weniger als konventionelle Immobilien.
Die Kurzstudie, Pressemitteilung und Präsentation aus dem Webinar finden Sie unten zum Download. Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie als YouTube-Video HIER.
Ansprechpartner: Nicole Tietze, Senior Consultant und Autorin der Kurzstudie, nicole.tietze@bulwiengesa.de, sowie Alexander Fieback, Teamleiter Büro- und Gewerbeimmobilien in der Region Nord/Ost, alexander.fieback@bulwiengesa.de
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Pressemitteilung bulwiengesa Bauakademie zu Gesamtbetriebskosten
Kurzstudie „Gesamtmietbetrachtung Büromarkt Deutschland 2025“














