Kein Sommerhoch beim Immobilienklima
Nach dem Rücksetzer im Vormonat verzeichnet das Deutsche Hypo Immobilienklima im August einen erneuten Rückgang. Im Rahmen der 212. Monatsbefragung von rund 1.000 befragten Immobilienexpertinnen und -experten fiel das Immobilienklima um 3,5 Prozent auf nun 92,2 Punkte.
Das Investmentklima setzt seinen Rückgang fort und verschlechtert sich um 2,3 Prozent auf 88,4 Punkte. Auch das Ertragsklima gibt um 4,7 Prozent zum Vormonat nach und steht nun bei 96,0 Punkten.
Das Sommerloch scheint noch nicht überwunden zu sein. Mit Ausnahme des Logistikklimas setzt sich die rückläufige Entwicklung in allen Assetklassen im August weiter fort. Auch wenn das Wohnklima seinen Spitzenplatz mit großem Abstand verteidigt, verzeichnet das Segment im August den höchsten Rückgang: Es fällt um 5,3 Prozent auf 143,4 Punkte. Das Handelsklima gibt um 2,7 Prozent nach und erreicht einen Wert von 81,8 Punkten. Am schwächsten zeigt sich weiterhin das Büroklima. Es erleidet im August den zweitstärksten Rückgang aller Segmente in Höhe von 5,2 Prozent und notiert nun bei 71,3 Punkten.
Das Hotelklima fällt um 2,7 Prozent auf einen Wert von 106,3 Punkten. Logistik kann sich als einzige Assetklasse leicht verbessern und steigt um 0,8 Prozent auf 110,4 Punkte.
Ihre Markteinschätzung zählt – 5 Minuten, die sich lohnen
Der Deutsche Hypo Immobilienklima-Index hat bereits 2009 die Krise vorhergesagt, als die Zahlen noch gut aussahen. Heute brauchen wir wieder Ihre Expertise: Über 1.200 Immobilienprofis teilen monatlich ihre Markteinschätzung – und schaffen so das präziseste Stimmungsbild der Branche.
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Autor: Robin Cunningham, Volkswirt, robin.cunningham@bulwiengesa.de
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