Light Industrial im Fokus: Flexible Flächen für Zukunftsbranchen

Nach dem ersten Teil unserer gemeinsamen Kurzstudie mit der Berlin Hyp zur Assetklasse Industrial mit Schwerpunkt Logistik widmet sich Teil 2 dem Subtyp Light Industrial. Die Studie „Light Industrial im Fokus: Marktumfeld, Standorte und Zukunftschancen“ zeigt, warum dieses Segment zunehmend strategische Bedeutung gewinnt. Light Industrial-Immobilien sind meist urban oder stadtnah gelegen und kombinieren Produktion, Lager, Büro- und Serviceflächen. Die hohe Nutzungsflexibilität sowie eine diversifizierte, häufig mittelständische Mieterstruktur sorgen für stabile Cashflows – erfordern jedoch ein aktives Asset Management. Der deutsche Markt zählt zu den führenden in Europa. Die Neubautätigkeit ist seit 2015 deutlich gestiegen, für 2026 wird ein weiterer Anstieg der Fertigstellungen erwartet. Gleichzeitig bleibt die Flächennachfrage robust, getragen vom Verarbeitenden Gewerbe, E-Commerce und technologieorientierten Branchen. Steigende Spitzenmieten in den vergangenen Jahren unterstreichen die Attraktivität des Segments. Ein zentrales Thema ist die Transformation industrieller Standorte. Sinkende Beschäftigtenanteile im Verarbeitenden Gewerbe setzen Flächen frei und erhöhen das Potenzial für Brownfield-Entwicklungen. Politische Ziele zur Reduktion des Flächenverbrauchs verstärken diesen Trend. Besonders Life Science, aber auch Batterietechnologie, Robotik oder Umweltwirtschaft benötigen hybride Flächenstrukturen – ein ideales Profil für Light Industrial. Fazit: Light Industrial positioniert sich als zukunftsfähige Assetklasse an der Schnittstelle von Industrie, Logistik und Wissensökonomie – mit differenzierten regionalen Chancen und langfristigem Entwicklungspotenzial. Die vollständige Studie Detaillierte Analysen zu allen Logistik-Clustern, fundierte Einblicke in das Potenzial des Verteidigungssektors und einen umfassenden Marktüberblick finden Sie in der vollständigen Kurzstudie: https://www.berlinhyp.de/de/newsroom/publikationen Ansprechpartner: Daniel Sopka, Consultant im Bereich Logistik- und Unternehmensimmobilien, daniel.sopka@bulwiengesa.de und Nicole Tietze, Senior Consultant im Bereich Gewerbe- und Büroimmobilien, nicole.tietze@bulwiengesa.de

RIWIS Daten-Update Q1 2026: Kontinuierlich aktualisierte Marktdaten für fundierte Analysen

Im ersten Quartal 2026 wurden in RIWIS erneut zahlreiche Marktdaten aktualisiert und sukzessive eingespielt. Der Fokus liegt dabei nicht auf punktuellen Releases, sondern auf einer kontinuierlichen Datenpflege und -erweiterung – ein zentraler Bestandteil des bulwiengesa-Ansatzes für belastbare Immobilienmarktanalysen. Kontinuierliche Updates statt starrer Veröffentlichungszyklen RIWIS wird fortlaufend mit neuen Daten versorgt. Bereits im März sind erste umfassende Updates live gegangen, weitere folgen im Verlauf des Quartals. Nutzer profitieren dadurch von einer durchgehend aktuellen Datengrundlage, die Marktentwicklungen zeitnah abbildet. Diese kontinuierliche Aktualisierung ist eng verknüpft mit der methodischen Expertise von bulwiengesa: Daten werden nicht nur erhoben, sondern validiert, modelliert und konsistent in bestehende Zeitreihen integriert. Schwerpunkt Q1: Wohnen 2025 im Detail Ein zentraler Bestandteil der aktuellen Updates liegt im Segment Wohnen: Gerade im Zeitvergleich wird die Aussagekraft der Daten deutlich: So lassen sich beispielsweise Mietentwicklungen zwischen 2020 und 2025 präzise nachvollziehen. Ergänzend bietet der Erschwinglichkeitsindex eine fundierte Einordnung, wie sich die Leistbarkeit von Wohnraum regional verändert hat. Interaktive Auswertungen, etwa über thematische Karten, ermöglichen zusätzlich eine visuelle Analyse dieser Entwicklungen. Gegenüberstellung Entwicklung durchschn. Mieten im Bestand, links: 2017-2020, rechts: 2022-2025 Gegenüberstellung Entwicklung durchschn. Mieten im Bestand, links: 2017-2020, rechts: 2022-2025 Weiterentwicklung der Modelle: Prospect Wohnen Neben den klassischen Marktdaten wurde auch die Modellbasis weiterentwickelt: Das Prospect Wohnen Modell wurde neu trainiert und ist ab sofort mit aktualisiertem Datenstand in RIWIS verfügbar. Damit werden Miet- und Kaufpreislogiken auf eine noch robustere analytische Grundlage gestellt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Modelle stellt sicher, dass auch komplexe Marktmechanismen realitätsnah abgebildet werden. Updates für weitere Nutzungsarten, insbesondere Büro und Gewerbe, sind bereits in Vorbereitung. Aktualisierte Markttexte als analytische Einordnung Ergänzend zu den quantitativen Daten wurden auch die Markttexte in RIWIS vollständig überarbeitet und neu eingespielt. Diese liefern: Damit bietet RIWIS nicht nur Zahlen, sondern auch die notwendige Kontextualisierung für strategische Entscheidungen. Quartalsdaten und weitere Updates im Verlauf Neben den bereits veröffentlichten Inhalten werden im weiteren Quartalsverlauf zusätzliche Daten integriert, darunter: Fazit: Aktuelle Daten als Entscheidungsbasis Mit den Q1-Updates unterstreicht bulwiengesa den Anspruch, mit RIWIS eine laufend aktualisierte, methodisch fundierte Datenplattform bereitzustellen. Für Nutzer bedeutet das: Kontaktieren Sie uns bei Fragen jederzeit per E-Mail an sales@riwis.de

Europäische Immobilienmärkte vergleichbar machen

Europäische Immobilienmärkte lassen sich nur dann belastbar bewerten, wenn Daten, Regionen und Kennzahlen vergleichbar sind. Im Anschluss an das BUILTWORLD-Webinar stellen wir vor, wie International Markets by bulwiengesa Research, Investment und Finanzierung mit europäischen Marktdaten unterstützt.

Development Monitor wächst weiter: GSK Stockmann wird neuer Partner

Der Development Monitor von bulwiengesa erweitert sein Partnernetzwerk: Mit GSK Stockmann kommt ein weiterer offizieller Kooperationspartner hinzu. Gemeinsam mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie der Deutschen Kreditbank AG (DKB) wird die Plattform künftig um eine zusätzliche rechtlich-politische Perspektive ergänzt. Damit stärkt der Development Monitor seinen Anspruch, den deutschen Projektentwicklungsmarkt nicht nur datenbasiert abzubilden, sondern aktuelle Entwicklungen ganzheitlich einzuordnen. Denn Projektentwicklung ist heute mehr denn je ein Zusammenspiel aus Markt, Finanzierung, Regulierung und Genehmigungspraxis. bulwiengesa liefert mit dem Development Monitor kontinuierlich belastbare Daten zu Projektvolumen, Baustarts, Projektverzögerungen und regionalen Markttrends. Der BFW bringt die Perspektive der mittelständischen Immobilien- und Wohnungswirtschaft ein, die DKB ergänzt die Sicht auf Finanzierung und Realisierbarkeit von Projekten. Mit GSK Stockmann kommt nun die Einordnung politischer, regulatorischer und immobilienrechtlicher Rahmenbedingungen hinzu. Gerade vor dem Hintergrund aktueller politischer Vorhaben und veränderter Marktbedingungen gewinnt diese Verbindung unterschiedlicher Perspektiven weiter an Bedeutung. Ziel ist es, Marktteilnehmern, Investoren, Entwicklern und der öffentlichen Hand eine fundierte Grundlage für Diskussionen und Entscheidungen rund um die Zukunft der Projektentwicklung zu bieten. Über den Development Monitor Der Development Monitor erfasst kontinuierlich die Projektentwicklertätigkeit in Deutschland. Aktuell umfasst die Plattform über 21.900 Projekte mit rund 174 Mio. m² Projektfläche. Sie ermöglicht detaillierte Analysen zu Baustarts, Projektverzögerungen und regionalen Trends über alle Assetklassen hinweg. Ansprechpartner: Felix Embacher, Geschäftsführer, felix.embacher@bulwiengesa.de; Felix Oedekoven, Research Consultant, felix.oedekoven@bulwiengesa.de; Birgit Haase, Unternehmenskommunikation und Marketing, birgit.haase@bulwiengesa.de

Erstes GewerbeBarometer von bulwiengesa und ImmoScout24 veröffentlicht

Neue gemeinsame Datenbasis liefert fundierte Einblicke in die Entwicklung des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes Mit dem neuen GewerbeBarometer veröffentlichen bulwiengesa und ImmoScout24 erstmals eine gemeinsame Analyse des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes. Erstmals werden die Markt- und Transaktionsdaten von bulwiengesa mit den Angebots- und Nachfragedaten von ImmoScout24 kombiniert. Das Ergebnis ist ein datenbasierter Überblick über die Entwicklung der Assetklassen Büro, Logistik und Einzelhandel. Die erste Ausgabe zeigt deutlich: Der Gewerbeimmobilienmarkt entwickelt sich nicht einheitlich, sondern differenziert sich zunehmend nach Lage, Qualität und Nutzung. Während einzelne Marktsegmente von steigenden Leerständen oder einer zurückhaltenden Flächennachfrage geprägt sind, bleiben hochwertige Flächen und Top-Standorte weiterhin gefragt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick Büromarkt Der Büromarkt befindet sich in einer Phase des strukturellen Wandels. Steigende Leerstände treffen auf weiter steigende Spitzenmieten – ein Ausdruck des anhaltenden „Flight to Quality and Location“. Gleichzeitig gewinnen Umnutzungskonzepte zunehmend an Bedeutung. Logistikmarkt Logistik- und Industrieimmobilien bleiben eine stabile Assetklasse, entwickeln sich jedoch zunehmend zu einem Standortmarkt. Neue Nachfrageimpulse entstehen unter anderem durch geopolitische Entwicklungen, internationale Nutzer und Investoren sowie defence-nahe Unternehmen und Organisationen. Einzelhandel Die Nachfrage konzentriert sich immer stärker auf die besten Innenstadtlagen. Gleichzeitig verändern sich die Innenstädte selbst: Gastronomie, Dienstleistungen und Freizeitangebote gewinnen an Bedeutung, während klassische Handelslagen kleiner, aber profilierter werden. Vertiefende Analysen zum Download Zu jeder Assetklasse haben bulwiengesa und ImmoScout24 eine ausführliche Medieninformation mit den wichtigsten Marktdaten, Einordnungen und Ausblicken veröffentlicht. Pressemitteilung GewerbeBarometer: Büromarkt im Umbruch – Mehr Leerstand, aber steigende Mieten Pressemitteilung GewerbeBarometer: Logistikmarkt verliert Boom-Dynamik – bleibt aber stabiler Anker Pressemitteilung GewerbeBarometer: Einzelhandel: Innenstädte erholen sich – aber nur auf den besten Metern GewerbeBarometer bulwiengesa ImmoScout24 Präsentation

Frühjahrsprognosen 2026: Selektivität ersetzt den Gesamtmarkt

Zwischen geopolitischer Unsicherheit, steigenden Energiepreisen und veränderten Finanzierungsbedingungen bleiben die deutschen Immobilienmärkte auch 2026 in einer anspruchsvollen Marktphase. Im Rahmen des bulwiengesa Prognose-Webinars haben unsere Expertinnen und Experten die aktuellen Frühjahrsprognosen für Wohnen, Büro, Logistik und Einzelhandel vorgestellt und eingeordnet. Die zentrale Erkenntnis: Pauschale Marktbewegungen nehmen weiter ab. Stattdessen gewinnen Standortqualität, Nutzungskonzepte und objektspezifische Faktoren zunehmend an Bedeutung. Besonders deutlich zeigt sich dies im Bürosegment mit einem anhaltenden „Flight to Quality“, aber auch bei Quartiersentwicklungen und innerstädtischen Restrukturierungsprojekten. Während Wohnimmobilien weiterhin von strukturellem Nachfrageüberhang profitieren, bleibt der Investmentmarkt insgesamt selektiv. Gleichzeitig stabilisieren sich erste Teilmärkte, insbesondere hochwertige Logistik- und Highstreet-Lagen. Erstmals haben wir unsere Prognosen zudem anhand konkreter Praxisbeispiele aus Quartiers- und Innenstadtentwicklungen erläutert und gezeigt, wie regionale Rahmenbedingungen und Nutzungsmischungen die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Projekte beeinflussen. Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie auf unserem YouTube-Kanal unter diesem LINK. Ansprechpartnerin: Birgit Haase, Unternehmenskommunikation und Marketing bei bulwiengesa, birgit.haase@bulwiengesa.de Die Pressemitteilung sowie die Präsentationsfolien zum Webinar finden Sie hier: Pressemitteilung bulwiengesa Frühjahrsprognosen 2026 Webinar-Folien bulwiengesa Prognosen 2026_05_20

CadastreX wird künftig Teil von bulwiengesa

Internationale Marktinformationen und europaweit vergleichbare KPIs gewinnen für die Immobilienwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Um die internationale Datenkompetenz von bulwiengesa und der Scout24-Gruppe weiter auszubauen, wird CadastreX künftig Teil von bulwiengesa. Die von Prof. Dr. Sven Bienert und Dr. Benedikt Gloria entwickelte Plattform schafft vergleichbare Marktinformationen über europäische Immobilienmärkte und unterschiedliche Assetklassen hinweg. Die zusätzlichen internationalen Daten und Zeitreihen werden insbesondere das RIWIS-Angebot sinnvoll erweitern und die Weiterentwicklung datenbasierter Lösungen für die Immobilienwirtschaft unterstützen. CadastreX wird künftig in das bulwiengesa- und RIWIS-Umfeld integriert und gemeinsam weiterentwickelt. Dr. Benedikt Gloria wird künftig für bulwiengesa am Standort München tätig sein. Prof. Dr. Sven Bienert begleitet die weitere Entwicklung von CadastreX und RIWIS beratend. Ansprechpartner: Felix Embacher, Geschäftsführer, felix.embacher@bulwiengesa.de